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100 000 Euro Preisgeld
14.04.2010 20:50 (7035 x gelesen)

Bundesbauministerium lobt Konzept zur Quartiermodernisierung
100 000 Euro Preisgeld für Wernigeröder "Platten"-Umbau
Von Tom Koch / Volksstimme Magdeburg vom 16. Juli 2009


Wernigerode / Berlin. Das Konzept der Gebäude- und Wohnungsgesellschaft Wernigerode ( GWW ), eine Plattensiedlung zu einem modernen Stadteil umzubauen, ist vom Bundesbauministerium gestern mit einem Preisgeld von 100 000 Euro ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit der Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft plant die GWW, die rund 30 Jahre alten Plattenbauten in dem Viertel so zu sanieren, dass der Energiebedarf in den insgesamt 2.150 Wohnungen um rund ein Drittel niedriger sein wird. Der Aufbau von Photovoltaikanlagen auf den Flachdächern wird ebenfalls geprüft.

Zusätzlich soll ein markanter Block des Wohngebietes "Stadtfeld" ab 2011 baulich so umgestaltet werden, dass dieser optisch eine architektonische Welle bildet.
 
Kirsten Fichtner, Geschäftsführerin der Gebäude- und Wohnungsgesellschaft Wernigerode (GWW), vor einem typischen Plattenbau. Für ihr Sanierungskonzept hat die GWW einen Goldpreis erhalten. Foto: Tom Koch

Ziel dabei ist, einen attraktiven Stadtteil für rund 3.100 Wernigeröder zu schaffen, der "auch künftig preiswertes Wohnen in guter Qualität bietet", zitierte GWW-Geschäftsführerin Kirsten Fichtner aus ihrem Konzept. Zusätzlich sollen die Betreuungsangebote speziell für Jugendliche deutlich erweitert werden. In dem Quartier betreibt die kommunale Wohnungsgesellschaft bereits einen Skaterpark.

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hatte zu Jahresbeginn den mit 2,2 Millionen Euro dotierten Wettbewerb gestartet, um erstmals energetische Sanierungsvorhaben und Entwicklungsprojekte für ganze Wohnviertel zu prämieren. Von 76 Bewerbern, darunter sechs aus Sachsen-Anhalt, erhielten 34 in Berlin eine Auszeichnung. Außer dem Wernigeröder Goldpreis gab es für die Wittenberger Wohnungsbaugesellschaft eine silberne Ehrung in Höhe von 75 000 Euro.

Ein mit 50 000 Euro dotierter Bronzepreis ging an die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg für den Stadtteil Reform. Mit drei solcher Preise wurden auch Konzepte aus Halle gewürdigt.

(© 2009 Volksstimme.de)

Kommentar - Wernigerodes Sieg im Wohnwettbewerb - Pittoreske Platte
Von Tom Koch / Volksstimme


Krumm und schief sind sie. Alt sowieso und dazu herrlich bunt. In der Reisebuch-Sprache heißt es, Wernigerodes historische Altstadt mit Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten sei "pittoresk". Die Plattensiedlungen am Stadtrand kommen weniger "malerisch" daher. Und doch hat ausgerechnet eine von ihnen gestern einen 100 000-Euro-Preis erhalten.

Für Pläne der städtischen Gebäudegesellschaft, dieses Quartier zu einem modernen Wohngebiet umzubauen. Der Gold-Preis soll dabei Anschub geben, damit nicht schleichend ein Ghetto für Sozialschwache entsteht. 3.100 Menschen, also fast jeder elfte Wernigeröder, sind dort zu Hause. Diese Zahl überrascht in einer Stadt, die weithin als Fachwerk-Idyll bekannt ist.

Diese Zahl zeigt aber auch, jeder Cent zur Umgestaltung solcher Wohnblock-Siedlung ist richtig gut angelegtes Geld. Vielleicht ist bald im Harz sogar von "pittoresken Plattenbauten" die Rede?

(© 2009 Volksstimme.de)


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