Ihre frei gestaltbare Gewerbeeinheit im Herzen des Harzes

 

Nur noch eine unserer drei Gewerbeeinheiten im entstehenden Lutherkarree steht für Sie zur Vermietung bereit! Mit ca. 130 m² Gesamtfläche, die (noch) nach Wünschen gestaltet werden können, bieten die neu entstehenden Räume – u.a. ausgestattet mit einigen bodentiefen Fenstern, aktuellsten Technologien und in einem einzigartigen Neubau gelegen – eine hochwertige Möglichkeit für eine Vielzahl von Gewerben.

 

Egal, ob aufstrebendes Start-up, etablierte Marke oder neuer Standort für ihr Geschäft – unsere Gewerbeeinheit im Lutherkarree bietet die perfekte Kombination aus modernem Design, erstklassiger Lage und Flexibilität.

 

Interessiert? Kontaktieren Sie jetzt unseren zuständigen Mitarbeiter, Herrn Bollmann, über die 03943 26439 25 oder per E-Mail unter michael.bollmann@gww-wr.de.

 

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GWW eröffnet dritten neuen Spielplatz im „Stadtfeld“

 

Jedes Jahr kommt mindestens ein weiterer hinzu / Neue Spielplätze sind Teil ganzheitlicher Quartiersaufwertung

„Alles neu macht der Mai“ – so auch den Spielplatz hinter dem Walther-Grosse-Ring 20 im Wernigeröder Stadtteil Stadtfeld, den die GWW am gestrigen Dienstag im Beisein von Oberbürgermeister Tobias Kascha, GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann, Quartiersmanager Uwe-Friedrich Albrecht und Cindy Prochnau vom „Bauwagenprojekt“ der ansässigen Kirchengemeinde, den glücklichen Anwohnerkindern übergab. Nach dem feierlichen Durchtrennen des roten Bandes freuten sich die Kids über die neue, fünf Meter lange Wellenrutsche inklusive Spielpodest, Aufstiegsrampe und Sandkasten.

 

„Der neue Spielplatz ist eine Investition in die jüngsten Wernigeröder, die nun einen weiteren Ort bekommen, an dem sie einfach Kind sein können“, freut sich Christian Zeigermann, Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, über das neue Spielangebot. „Die soziale Aufwertung unserer Quartiere treiben wir seit Jahren systematisch voran, unter anderem durch das Versprechen, jedes Jahr einen unserer Spielplätze zu erneuern. Und wir halten auch im dritten Jahr in Folge Wort.“

 

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Stadttochter, die GWW, ihrer sozialen Verantwortung gerade in den Plattenwohngebieten so proaktiv und vorbildlich gerecht wird“, meint Tobias Kascha, Oberbürgermeister von Wernigerode. „Sie schafft nicht nur neue Spielorte für Kinder und Jugendliche, sondern erreicht mit guter Netzwerkarbeit und sozialen Partnern auch, dass diese Orte nachhaltig belebt werden.“

 

Die wichtigste Partnerin am neuen Spielplatz ist Cindy Prochnau von der Neuen Evangelischen Kirchengemeinde Wernigerode. Sie leitet das „Bauwagenprojekt“, einen sozialen Begegnungsort, der von Mai bis Oktober auf der Wiese direkt am neuen Spielplatz immer Dienstag- und Mittwochnachmittag seine Türen öffnet. Kinder bis zu 12 Jahren und ihre Familienmitglieder können dort spielen, sich austauschen, Hilfe finden, aber auch feiern. Zeitgleich mit der Spielplatzeröffnung wurde nun der diesjährige Saisonbeginn gefeiert. „Die alte Rutsche musste vor anderthalb Jahren aus Sicherheitsgründen abgebaut werden, Kletterturm und Schaukel sind schon länger nicht mehr da, und einen Sandkasten hatten wir noch nie. Es ist einfach toll, dass jetzt der Anfang gemacht wurde, diesen Spielplatz wiederzubeleben“, strahlt Cindy Prochnau. „Für die vielen Familien aus den umliegenden Blöcken, die hier zum Spielen herkommen, ist das natürlich ein riesiger Zugewinn.“

 

Uwe-Friedrich Albrecht, Quartiersmanager des Stadtfelds, unterstützt diese Ansicht. „Wir sind dankbar, dass die GWW hier ein weiteres Spielplatzprojekt umgesetzt hat, was die Attraktivität und Lebensqualität des Quartiers weiter steigert“, so Albrecht.

 

Die Initialzündung für die GWW-Spielplatzoffensive kam von dem achtjährigen Jake Gellert. Auch in seinem Quartier war der alte Spielplatz aus Sicherheitsgründen abgebaut worden. Im Sommer 2021 schickte er einen mit bunten Zeichnungen geschmückten Brief an die GWW mit der Frage „Wo sollen wir Kinder in Zukunft spielen?“. Schon wenige Tage später begann die GWW mit der Planung des ersten neuen Spielplatzes.

 

Die GWW-Spielplätze der Zukunft werden klimafreundlich aus nachhaltigen Materialien, u. a. mit Robinienholz errichtet. Im typischen GWW-Orange verweisen sie auf den kommunalen Vermieter. Für das Konzept der neuen Spielorte zeichnet die erfahrene Landschaftsarchitektin Catharina Bankert-Hahn verantwortlich. „Die ca. 2,30 m hohe Böschung erhält nun wieder eine coole, fünf Meter lange Wellenrutsche sowie eine Aufstiegsrampe mit Halteseil. Ein Podest oben am Weg verbindet die beiden Elemente und am Rutschenauslauf bieten neue Fallschutzplatten die notwendige Stoßdämpfung“, erläutert sie. Zudem werde das neue Spielgerät durch einen Sandkasten und eine Bank ergänzt.
Für die GWW sind die neuen Spielplätze ein wichtiger Baustein einer weiter gefassten, ganzheitlichen Strategie der Quartiersaufwertung. Im vergangenen November eröffnete „nebenan“ im frisch sanierten Karree Walther-Grosse-Ring/Dr.-Jacobs-Straße/Minslebener Straße der erste „GWW-Klima-Garten“, ein nachhaltiger wie sozialer Begegnungsort für die Anwohner inklusive Grill- und Sitzplätzen, Volleyballfeld, Mietergärten – und natürlich auch einem Spielplatz.

 

Identifikation stiften sollen auch diverse Projekte in der Tradition von „Kunst am Bau“. Im Frühjahr 2024 fanden bereits Werke des italienischen Street-Art-Künstlers Alessio B. sowie Pop-Art-Emaillen von Moritz Götze ihren Weg an Wände und Giebel der GWW-Gebäude. „Plattenbauquartiere nachhaltig zu lebenswerten, attraktiven und zukunftsgerichteten Wohnorten entwickeln, für die jetzige und viele weitere Generationen – das ist die Vision, an der wir tagtäglich arbeiten“, so Christian Zeigermann abschließend.

 

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GWW-Sponsoring hilft Vereinen, Organisationen und kulturellen Projekten weiter und stärkt ganz Wernigerode

 

„Wir unterstützen da, wo unsere Mieterinnen und Mieter sind.“ So beschreibt GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann die Zielrichtung der Sponsoringaktivitäten des kommunalen Großvermieters Jahr für Jahr im Raum Wernigerode. Auch der Sozialauftrag, den die GWW beim Wohnen und Vermieten hat, verpflichte sie zu der Unterstützung von Vereinen, Organisationen und kulturellen Projekten, von denen die GWW-Mieter*innen, ihre Kinder und Kindeskinder sowie ganz Wernigerode profitieren. Da stünden der Sport an erster Stelle und die Förderung der Nachwuchsarbeit, aber auch kulturelle Highlights, so der GWW-Geschäftsführer. „Bewegung ist alles. Auch damit unsere Kinder gesünder aufwachsen. Eine Vielfalt an kulturellen Angeboten macht die Stadt und das Wohnumfeld zu einem lebenswerteren Ort, von dem man nicht wegzieht. All das wollen wir unterstützen. All das macht Sinn, wenn wir Menschen und Arbeitskräfte am Standort halten oder ansiedeln wollen contra Personalmangel und Abwanderung. Auch unsere Übernahme der Wernigeröder Firma Interbau gehört dazu, durch die wir das aussterbende Handwerk vor Ort fördern und sichern. Unsere Sponsoring-Maßnahmen sehe ich insgesamt als ein Stück Zukunftssicherung für uns alle.“

 

Beispiele des GWW-Sponsorings und seine Wirkung

Lars Homann, Präsident des FC Einheit Wernigerode hebt dazu hervor: „Die GWW ist Premium-Sponsor. GWW-Botschafter Nils Petersen war ehemaliger Spieler des FC Einheit. Eine Tribüne trägt das GWW-Design. Unsere Kinder-und Jugendarbeit wäre ohne das GWW-Sponsoring in ihrer derzeitigen Form nicht möglich. Wir sind sehr froh über die GWW-Unterstützung. Sie hilft, unseren Saison-Etat abzusichern und gibt Planungssicherheit. Außerdem ist sie ein leuchtendes Beispiel, wie eine starke regionale Partnerschaft mit uns als Club funktionieren kann und in der Umsetzung gestaltet wird. Wir alle profitieren davon. Eine Win-Win-Situation.“

 

So urteilt auch Mario Vordank, Manager des Wernigeröder Sportverein „Rot-Weiß“ 1949 e. V. (WSV) bzw. Red Devils Wernigerode. „Das Sponsoring der GWW gibt unserem Verein die nötige Planungssicherheit, vor allem in wirtschaftlichen und politischen Zeiten wie diesen, wo Kostensteigerungen in allen Bereichen anstehen. Dank des Sponsorings konnten wir verschiedene sportliche und organisatorische Vorhaben umsetzen, die unseren Verein weiter voranbringen. Konkret gesagt: Unsere Sponsoren, in diesem Fall die GWW, sind wichtige Motoren des Sports und der Gesellschaft. Durch deren Engagement ist eine Weiterentwicklung des Vereins garantiert und gesichert.“
Das Sponsoring mit der GWW basiere auf einer sehr vertrauensvollen Basis, so der Vereinsmanager weiter. Herr Zeigermann und sein Team hätten für die Belange des Vereins immer ein offenes Ohr und versuchen, anstehende Projekte stets im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Diese Art der Zusammenarbeit sei sehr angenehm und wirklich wertschätzend. Das sei einfach nur toll!

 

Lobend äußert sich auch Christoph Lampert, Geschäftsführer der Brockenhaus gGmbH und Ausrichter des Mordsharz-Krimifestivals. Er sieht die GWW als Sponsor von zentraler Bedeutung für das Krimifestival. „Die GWW ist unser drittgrößter Förderer. Ohne die GWW-Unterstützung“, so sagt er, „könnten wir das Festival niemals so international gestalten, wie es heute ist. Das reicht von den Reise- bis zu den Unterbringungskosten internationaler Autoren. Unser Festival wäre ohne die GWW ein anderes. Auch unsere Werbemaßnahmen und Plakatierungen werden von der GWW unterstützt. Und GWW-Mieterinnen und -Mieter sind bei uns zu Gast. Wir sind sehr glücklich über die Kooperation.“

 

Ein weiteres GWW-Engagement gilt dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode mbH, u. a. bei der Unterstützung der Festspielsommer bzw. Schlossfestspiele. Lysann Weber vom Orchestermanagement hebt dabei die Zusammenarbeit mit der GWW bei der Unterstützung des Kulturangebotes im Harz, für die Einwohner und deren Gäste aus Nah und Fern hervor. „Neben der Kooperation mit lokalen Akteuren ermöglicht uns das Sponsoring vor allem auch internationale Künstlerinnen und Künstler zu uns in den Harz zu holen“, so ihre Wertung.

 

Ricarda Erbe, Stellv. Leiterin des Dezernats Kommunikation und Marketing/ Relationshipmanagement der Hochschule Harz hebt die Langfristigkeit des Engagements der GWW und dessen direkte Wirkung hervor: „Die GWW fördert schon seit dem 1. September 2012 Studierende der Hochschule Harz und gehört damit zu den ersten Unternehmen, die diese Stiftungskultur maßgeblich unterstützen und aufrechterhalten. Sie unterstützt mit einem an das Fach Wirtschaftsinformatik gebundenen Stipendium seit über 10 Jahren leistungsstarke Studierende der Hochschule Harz. Die Teilnahme von Unternehmen wie der GWW am Programm des Deutschlandstipendiums bewirkt, dass Studierende die Chance haben, sich voll und ganz auf ihr Studium zu konzentrieren und bspw. nicht von zeitlich intensiven Nebenjobs abhängig sind. Außerdem bietet die Kooperation mit Förderern auch die Möglichkeit für die Studierenden, erste Schritte im beruflichen Netzwerk zu gehen, den Abschluss erfolgreich zu meistern und selbstbewusst in das Berufsleben zu starten.“

 

Die GWW als Förderer im Programm des Deutschlandstipendiums trage damit maßgeblich dazu bei, qualifizierten, akademischen Nachwuchs in Deutschland zu fördern und den Austausch und die Zusammenarbeit in der Region zu befruchten.

 

Die Förderung von sozialen Projekten ist eine weitere Ausrichtung des GWW-Sponsorings. Zuletzt in einem Kunstprojekt zusammen mit dem Maler und Objektkünstler Stephan Klaube im neuen Klima-Garten des Sanierungsprojekts Walther-Grosse-Ring 22 – 25. Inmitten des neuen Gartens entstand die Kunst-Installation PAXKREIS (Friedenskreis): Sie wurde als Gemeinschaftsprojekt mit Kindern des Hortes „Pusteblume“ und Erwachsenen der psychosozialen Einrichtung „Guter Hirte“ gestaltet. Die Erarbeitung dieser Installation brachte verschiedenste Menschen, ob groß oder klein, mit und ohne Handicap zusammen

 

Objektkünstler Stephan Klaube dazu: „Beim Bau unseres Lebensbaumes aus Stahl, stark stilisiert, entstand ein nachhaltiger kreativer Austausch in der Gemeinschaft, der unwiederbringlich ist und den die Installation auch überzeugend repräsentiert.“

 

„Der PAXKREIS– ein aus bemalten Metallelementen gestalteter über vier Meter hoher Baum von Steinquadern umkreist – symbolisiert den Kreislauf des Lebens und all seiner Ressourcen. Um den Baum herum haben wir 12 Sitzsteine aus Kalkstein gesetzt, mit vielen abgelegten bemalten Kieseln. Dieser Kreis symbolisiert den Sonnenzyklus eines gelebten Jahres und lädt zum Verweilen und Innehalten ein. Durch die Bepflanzung mit Lavendel im Zentrum ist das Kunstwerk zugleich ein Duftwerk, das die Sinne des Betrachters anspricht und Insekten wichtige Nahrung bietet.“

 

Förderung lokaler Firmen

„Sponsoring ist die eine Seite unserer Förderung der Region. Die andere ist die Beschäftigung von lokalen und regionalen Firmen für lokale Wertschöpfung und Sicherung hiesiger Arbeitsplätze“, so Christian Zeigermann weiter. Deshalb haben wir Anfang des Jahres auch die Handwerksfirma Interbau übernommen. „Darüber hinaus beschäftigen wir für unsere umfangreichen Aktivitäten in den Bereichen Instandhaltung, Sanierung und Neubau nahezu ausschließlich Unternehmen aus Wernigerode und der Region. Ein Beispiel: Von 41 beauftragten Unternehmen in Bereichen wie etwa Heizung-Lüftung-Sanitär (HLS), Elektro, Maler und Bodenbelag, Dach, Fliesenleger, Maurer, Rohrreinigung, Schlosser, Tief- und Straßenbau oder Werbetechnik kommen 35 direkt aus Wernigerode und dem Umland, die anderen u. a. aus Magdeburg, Oschersleben und Quedlinburg.“

 

Für große und komplexe Aufgaben nutze die GWW zunehmend das Know-how von Spezialisten, die als Generalunternehmen die Projekte realisieren. Beispiele sind die komplexe Sanierung des Walther-Grosse-Rings 22-25 oder der Neubau der August-Hermann-Francke-Grundschule. Für beide Vorhaben beauftragte die GWW die Industriebau Wernigerode GmbH und die GP Papenburg Hochbau GmbH. Oder beim Neubau des Alternativ-Energie-Sonnenhauses gibt es eine Zusammenarbeit der GWW mit der B&O Projekte GmbH. Überall fördere man die lokalen Player, so Christian Zeigermann abschließend.

 

Der Blütensturm zieht weiter: Neue Kunstwerke von Moritz Götze bereichern die Quartiere der GWW

 

Wir setzen unsere Reihe „Kunst am Bau“ fort. Nachdem Pop-Art-Künstler Moritz Götze im Mai 2023 bereits den Giebel des Wellenhauses zum Leben erweckt hat und Alessio B., ein italienischer Street-Art-Künstler, unsere Gebäude mit verschiedenen Kunstwerken verziert hat, sind nun weitere  Emaille-Wandbilder entstanden. Moritz Götze setzt sein künstlerisches Schaffen nun an weiteren markanten Objekten der GWW fort, wie z.B. am Giebel des Walther-Grosse-Ring 20 und der Dr.-Jacobs-Straße 8.

 

Die Fortsetzung des Blütensturms

 

Moritz Götze, bekannt als Deutschlands bedeutendster Vertreter der modernen Pop-Art-Szene, hat erneut seine Vision von einer lebendigen und inspirierenden Stadtlandschaft in Wernigerode manifestiert. Am Auftrag der GWW hat der Künstler neue Kunstwerke geschaffen, die die Bewohner und Besucher gleichermaßen begeistert. Das neue Emaille-Wandbild setzt die Hommage an die Schönheit der Natur und die Mystik des Harzes fort. Inspiriert von der umgebenden Landschaft und der Geschichte der Region, präsentiert das Kunstwerk eine dynamische Komposition aus Blüten, Blättern und Insekten, die ausgehend vom 1. Kunstwerk zu den umliegenden Gebäuden der GWW „ausfliegen“. Dabei knüpfen die neuen Kunstwerke  gekonnt an die ästhetische und thematische Grundlage des „Blütensturms“ am „Wellenhaus“ an, während sie gleichzeitig eine eigenständige und einzigartige Ausdruckskraft entfalten.

 

Ein Gewinn für das Quartier

 

Das „Kunst am Bau“-Projekt der GWW trägt nicht nur zur ästhetischen Aufwertung der Quartiere bei, sondern schafft auch Identität und Lebensqualität für die Bewohner. Durch die Fortsetzung des „Blütensturms“ wird die Stadtlandschaft um weitere Kunstwerke bereichert, die die Wohngebiete der GWW zu noch lebendigeren Orten machen.

 

Diese neuen Kunstwerke markieren einen weiteren Meilenstein in der langfristigen Vision der GWW, die Stadtteile Wernigerodes durch Kunst, Architektur und Freiraumgestaltung und -qualifizierung nachhaltig zu prägen.

 

Es folgen einige Aufnahmen der entstandenen Kunstwerke und deren Entstehung:

 

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Wohnträume wecken im Sonnenhaus - Möblierte Musterwohnung in der innovativsten GWW-Immobilie eröffnet

Eine Architektur, die der Sonne folgt, loftartige großräumige Wohnungszuschnitte, eine autarke alternative Energieversorgung, die die Nebenkosten senkt – all das erleben die Mietinteressenten jetzt im neuen GWW-Sonnenhaus im Wernigeröder Pappelweg. Begeisterung löste am 3. April 2024 bereits die Eröffnung der Musterwohnung im Sonnenhaus bei ersten Mietinteressenten und Vertretern der Stadtgesellschaft aus. Home-Stagerin Carolin Richter möblierte dazu eine 3-Raum-Wohnung, deren Mobiliar und Einrichtungsbeispiele keine Wünsche übriglassen und Wohnträume wecken.

 

Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha zum Projekt: „Das Sonnenhaus ist sicher im Moment das architektonisch ungewöhnlichste Gebäudeensemble unserer Stadt, aber es überzeugt innen wie außen. Es zeigt mir, wie sich die Zukunft unseres Wohnens mit alternativen Energiequellen interessant verbinden lässt. Die maximale Ausnutzung des Sonnenlichts führt hier zu neuen Wohnungszuschnitten und technischen Gebäudelösungen, die beeindrucken.“

 

Tobias Kascha lobte die Initiative der GWW, auch in Krisenzeiten den Plan zu halten. „Die Stadt ist stolz auf ihre Tochter, die nach 18 Jahren wieder ein neues Mehrfamilienhaus baut. Und nicht nur irgendeines, sondern eins, das ein innovativer Schritt in die Zukunft ist. Die Vorteile für die künftigen Mieterinnen und Mieter liegen auf der Hand. Die Sonne liefert Wärme und Strom immer zum selben Preis. Nachhaltige Projekte unterstützen wir als Stadt in jeder Hinsicht. Und wir freuen uns auf Nachahmer.“

 

In diesem Sinne äußerte sich auch GWW-Aufsichtsratsvorsitzender Immo Kramer: „Als Aufsichtsrat standen wir von Anfang an hinter dem Sonnenhaus-Projekt. Und wir werden auch die weiteren visionären Projekte der GWW positiv begleiten.“ Immo Kramer regte zudem an, sich mit einem gewissen Abstand die Energiebilanz des Sonnenhauses anzuschauen, um daraus auch für andere Projekte der Stadt lernen zu können.

 

„Im Januar 2023 Spatenstich, im Dezember Richtfest und jetzt im April 2024 bereits die Musterwohnung fertig und Vermietungsbeginn“. GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann freut sich über den zügigen Baufortschritt beim Sonnenhaus und dass alles nach Plan läuft: „Im Pappelweg stand ein konventionelles Haus aus den 1950er-Jahren mit Kohleheizung. An diesem Platz entsteht nun unser ‚Sonnenhaus‘, das die Zukunft des Bauens in Wernigerode beschreibt. Fachwerkhäuser, Fünfzigerjahre-Bauten, Plattenbau zusammen mit den neuen Energiearchitekturhäusern werden in naher Zukunft das Stadtbild der Harzmetropole prägen“, ist der GWW-Geschäftsführer überzeugt.

 

„Mit dem Sonnenhaus wollen wir als Stadt-Tochter Vorreiter in Wernigerode sein“, so der GWW-Geschäftsführer weiter. Das Gebäude werde stabile sichere Nebenkosten sichern, die weitgehend unabhängig von den aktuellen Marktpreisen seien. Im Sonnenhaus entstünden 15 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe mit 2- bis 4-Raum-Wohnungen für unterschiedliche Mieter-Zielgruppen. Mehr-Generationen-Wohnen stehe im Vordergrund. „Die Jungen sorgen für die Alten mit, und die Alten können die Jungen unterstützen.“ Das sei das Konzept, so Christian Zeigermann.

 

„Das Gebäude ist eine Kombination aus Solarthermie für die Wasserbereitung. Aus Fotovoltaik für die Stromerzeugung. Und über Holz-Pellets und Pufferspeicher wird Wärme erzeugt“, erläuterte GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann.
Bei Neubauten stelle die GWW jetzt energetische Konzepte in den Vordergrund. Angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussionen und Verteuerung sei das dringend geboten.

 

Auch weitere moderne Technik kommt im Sonnenhaus zum Einsatz. Jeder Stellplatz kann einen E-Anschluss bekommen. Geplant ist auch ein Gemeinschafts-Fahrradraum mit E-Anschlüssen für Elektrofahrräder. Interessant ist darüber hinaus die Architektur. Sie folgt der maximalen Energieausnutzung der Sonne. Das bedingt auch eine außergewöhnliche Architektursprache. So ist die Dachneigung streng nach Südwesten zur maximalen Sonnenaufnahme ausgerichtet. Das gibt dem Gebäude seine spannende Form.

 

Spannend war der Einrichtungsauftrag der GWW-Musterwohnung auch für die Fachfrau für visuelles Marketing, Carolin Richter, von „Wohnjuwel – Home Staging“ aus Aken an der Elbe (Sachsen-Anhalt), wie sie sagt. Das energiealternative Wohnprojekt inspirierte sie in den Musterwohnungsräumen zu hellen Tönen, Holz und viel Naturerlebnis mit Pflanzen und Grün.
Das Thema Gesundheit und Nachhaltigkeit gehöre für sie ebenfalls dazu. Es bestimmt besonders die Möblierung z. B. des großen Wohn-Essbereichs, des Bades und Schlafzimmers. Den 3. Wohnraum habe sie als Multifunktions-Zimmer gestaltet u. a. mit Arbeitsplatz und zusätzlicher Schlafmöglichkeit. Es kann also als heute sehr gefragtes Home-Office, Gästezimmer oder auch für die Kinder genutzt werden.

 

Außer der Kücheneinrichtung sind alles Echt-Möbel, erzählt sie. Textilien und Lichtstimmungen in allen Räumen sorgen für Emotionalität und erhöhen die Vorstellungskraft, wie man in diesen Räumen leben kann. Aus ihrer siebenjährigen Homestaging-Erfahrung weiß Carolin Richter, dass stilgerecht möblierte Musterwohnungen „mehr Interesse hervorrufen, die Vermietungsarbeit erleichtern und verkürzen und mehr Wohn-Phantasie bei der Kundschaft auslösen sowie Sicherheit, sich für die richtige Wohnung zu entscheiden“.

 

„Schon der Baufortschritt des Sonnenhauses hat in Wernigerode viel Interesse hervorgerufen. Jetzt können wir das Haus über die Musterwohnung auch innen präsentieren“, freut sich GWW-Vermieter Leon Seltitz. Er sieht das Sonnenhaus als ein Beispiel, wie die GWW neue Mieterzielgruppen erschließen könne. „Umweltbewusstes Wohnen mit deutlich geringeren Nebenkosten. Und für Leute, die offen für Neues auch bei den Grundrissen ihrer Wohnung sind. Die bisherige Nachfrage zieht sich durch alle Generationen“, berichtet er. „Gut an kommen im Sonnenhaus Barrierefreiheit, Energiekonzept, offene Küchen, Terrassen, Balkone oder Loggien an jeder Wohnung und die Bewohner-Parkplätze“, so Leon Seltitz weiter. Nach Bedarf erläutere er nun in Besichtigungsterminen Raum- und Energie-Konzept des Sonnenhauses vom Erdgeschoss bis in die Maisonette-Wohnungen unterm Dach. Für ihn eine Freude, so eine außergewöhnliche spannende GWW-Immobilie zu vermarkten.

 

Abs sofort können Interessierte einen Besichtigungs- und Beratungstermin mit unserem zuständigen Mitarbeiter, Herrn Seltitz vereinbaren.

Ihr Ansprechpartner
Herr Leon Seltitz
Team Wohnungswirtschaft
Telefon: 03943 36439 34
E-Mail: leon.seltitz@gww-wr.de

Alessio-B. verziert GWW-Häuser mit Street-Art

 

• Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH setzt ihre „Kunst am Bau“-Tradition mit italienischem Street-Art-Künstler Alessio-B fort

• 5 Street-Art-Werke in GWW-Plattenbauarealen für mehr Identität und Orientierung

• Wernigerodes OBM: Street-Art-Aktion schafft Neugier auf Quartiere, die bisher selten auf dem touristischen Tagesplan stehen

 

Liebe und Frieden sind die Grundthemen des in Padua geborenen renommierten italienischen Street-Art-Künstlers Alessio-B. Nun ließ er sich für seine jüngsten Wandbilder von Wernigerodes Plattenbauten der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH inspirieren. An den GWW-Standorten Wernigerode-Stadtfeld und Burgbreite (u. a. Bert-Heller-Straße/Minslebener Straße) schuf er einzigartige 3-D-Graffities, die nun ihre ganz eigenen Geschichten auf weißen seriellen Fassaden erzählen und sie zum Hingucker machen.
„Wernigerode hat jetzt seinen ‚Banksy“, ist GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann stolz. „Wir freuen uns, dass Alessio-B. unseren Auftrag angenommen hat, sich in unseren Quartieren als Künstler zu verewigen.“ Bisher habe er seine künstlerischen Spuren in Deutschland nur an einer Fassade in Berlin hinterlassen. Mit fünf Werken sei er ab jetzt in Wernigerode vertreten. Danach gehe es für ihn weiter nach London.

 

Die GWW setzt mit der aktuellen Kunstaktion ihren Ansatz fort, mit Kunst am Bau zur Vitalisierung ihrer Plattenbauareale beizutragen. Im vergangenen Jahr hinterließ Deutschlands bedeutendster Pop-Art-Künstler Moritz Götze mit einer farbenfrohen großflächigen Emaille-Wandgestaltung im Stadtteil Stadtfeld seine künstlerischen Spuren.
Für den GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann gibt es aus seiner Sicht drei Bausteine, die ein lebenswertes Quartier ergeben. „Es seien die Gebäude, die Freiflächengestaltung und letztlich die Kunst im öffentlichen Raum, die einem Viertel in ihrer Gesamtheit ein individuelles Gepräge geben.“ Kunst am Bau schaffe Identität und Orientierung. Deshalb sei sie so wichtig. Schon während der dreitägigen Arbeit von Alessio-B in den Quartieren, in denen er die Wandmotive in Schablonentechnik schuf, gab es viele positive Reaktionen der Bewohner, erzählt der GWW- Geschäftsführer weiter.

 

Angefangen hat für den 52-jährigen Street-Art-Künstler Alessio-B alles in den Jahren seines Architekturstudiums in Venedig und bei seinen zahlreichen Reisen durch Europa. Nachdem er in Paris und London die Werke der Street-Art-Ikonen Blek Le Rat und Banksy kennenlernte, dauerte es nicht lange, bis diese Künstler auch seinen Stil und seinen Wunsch, in die Welt der Street-Art einzutreten, prägten.

 

Inzwischen arbeitet Alessio-B mit zahlreichen Kunstgalerien in Italien, Europa und dem Rest der Welt zusammen. „Ich freue mich, dass wir als ‚bunte Stadt am Harz‘ mit der Street-Art von Alessio-B einen neuen künstlerischen Farbtupfer präsentieren können und damit auch Neugier und Interesse für Quartiere schaffen, die bisher selten auf dem touristischen Tagesplan unserer jährlich über 2,5 Millionen Touristen stehen. Zugleich sind die Wandbilder ein weiterer Beleg, wie wir als Harzmetropole versuchen, Tradition und Moderne für eine lebens- und liebenswerte Stadt zu verbinden“, lobt Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha die GWW-Initiative.

 

Auch GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann ist überzeugt, dass die Street-Art-Wandbilder zu neuen Anziehungspunkten in den GWW-Vierteln werden.
Sie seien ein weiterer Baustein des Bemühens der GWW, beim Stadtumbau neue individuelle Stadträume und spannende Architektur zu schaffen. Dazu werde es aus dem Hause GWW im Jahr 2024 noch weiteres Zukunftsweisendes geben, blickte der GWW-Geschäftsführer voraus. Das reiche von dem im Bau befindlichen Sonnenhaus über die italienischen Siegerprojekte im Ergebnis des Europan-Architekturwettbewerbs bis hin zur Neubebauung der Luther-Straße im Umfeld der neuen Francke-Grundschule.

 

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Spektakuläre Architektur inmitten braver Wohnblocks
Gespräch mit Christian Zeigermann, Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft

 

Vier Jahre ist es her, seit Christian Zeigermann die Geschäftsführung der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode GWW übernommen hat. Zeit für ein erstes Resümee. Beginnen wir mit dem ganz großen Brocken, der Unternehmensentwicklung: 2022 betrug der Wert der Gesellschaft, bestehend im Wohnungsbestand, 84 Millionen Euro, 2022 waren es 104 Millionen Euro, und bis Ende 2025 werden 130 Millionen Euro erwartet. So zahlt sich die permanente Arbeit am Bestand aus, die sanierten Wohnungen schlagen als Wertzuwachs zu +Buche. Lag der Leerstand 2020 bei neun Prozent der Wohnungen der GWW, so waren es 2023 nur noch fünf Prozent. Zahlen, auf die Christian Zeigermann stolz sein kann. „Für mich ist das Glas immer halbvoll“, so begründet er die Erfolge der Gesellschaft. Eine von Grund auf positive Einstellung, nach vorn gerichtet und visionär, und der Mut, Neues zu wagen – selbst auf die Gefahr einer Bauchlandung hin –, das zeichnet ihn aus. Sein Start in Wernigerode fiel in unruhige Zeiten; Corona, Ukrainekrieg und die dadurch ausgelösten Krisen haben viele Gewissheiten ins Wanken gebracht. „Ich vergleiche unsere Welt mit einem ordentlich sortierten Karton. In den letzten Jahren wurde er kräftig durcheinandergeschüttelt. Jetzt ist die Frage: Schlagen wir die Hände überm Kopf zusammen und geben uns die größte Mühe, alles wieder an seinen alten Platz zu räumen, oder begreifen wir das Chaos als Chance, Neues zu probieren?“ Keine Frage, wofür Zeigermann steht. Er sieht sich als Kopf der städtischen Tochtergesellschaft in der Verantwortung, es mit den neuen Bedingungen aufzunehmen.

 

Energie

 

Die Energieversorgung ist zu einem neuralgischen Punkt geworden. Die erste Antwort der GWW: All ihre Dächer in der Burgbreite, im Stadtfeld und im Harzblick werden mit Photovoltaikanlagen (PV) ausgestattet. Das geschieht sozusagen geschwisterlich, zusammen mit den Stadtwerken, ebenfalls einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Stadt. Der Strom, der auf den Dächern gewonnen wird, kommt den Mietern zugute; Sonnenenergie kostet, abgesehen von der Anschaffung der Anlagen, nichts, und das wirkt sich auf den Strompreis aus. Der „Mieterstrom“ ist 20 Prozent billiger, der Preis gleichbleibend. Ein aussichtsreiches Experiment hat die GWW am Pappelweg mit dem Sonnenhaus gestartet. „Wer, wenn nicht eine städtische Gesellschaft, sollte so ein Wagnis eingehen?“ Mit Dächern, die auf die Sonne ausgerichtet und flächendeckend mit PV bestückt sind und deren Pufferspeicher die Sonnenenergie bis zu drei Wochen halten kann, sollen die 15 Wohnungen von April bis November allein von der Sonne leben. Außerhalb dieser Zeiten wird bei Bedarf mit günstigen Holzpellets geheizt, dann läuft der Zähler. Jeder der 15 Mieter hat seine eigene PV auf dem Dach und kann so kann eins zu eins und „in echt“ seinen Verbrauch kontrollieren. „Wer pfiffig ist“, so Zeigermann, „der verlegt die energieintensiven Arbeiten (Geschirrspüler, Waschmaschine usw.) auf die Stunden, wo Sonnenschein zu erwarten ist, verbraucht also den meisten Strom, wenn er quasi kostenlos vom Himmel kommt!“ So wird das Sonnenhaus weitgehend autark, aus eigener Sonnenkraft, funktionieren. Experimentell sind auch die beiden Wohnanlagen am Gießerweg und am Veckenstedter Weg angelegt, die im Europäischen Architekturwettbewerb EUROPAN das Rennen machten. Während für die Energieversorgung am Veckenstedter Weg ein Eisspeicher genutzt werden soll, ist für den Gießerweg eine Kombination aus Fernwärme und Solarenergie geplant. Nach fünf Jahren soll dann eine erste Bilanz erweisen, welches die effektivste Anlage ist. Nicht nur durch ihre energetische Modernität eröffnen die genannten Neubauten ein neues Bauzeitalter. Die Häuser haben ganz andere Zuschnitte, viel mehr Glas, das inzwischen nicht weniger isoliert als die Wände, und auch ein schön gestaltetes Wohnumfeld wird mittlerweile als wichtige Komponente modernen Wohnens begriffen. „Je mehr grüne Wärme, desto niedriger die Kosten für Dämmung und desto günstiger auch die Mieten“, erklärt Zeigermann. Für die Mieter ist das durchaus ein gewichtiger Aspekt.

 

Sanierung

 

Natürlich ist es spannend, neu zu bauen, und zwar nicht ausufernd auf der grünen Wiese, sondern inmitten der braven Blocks oder der Einfamilienhäuser aus den 40er bis 60er Jahren, dort mit spektakulärer Architektur überraschend funkelnde Akzente setzend. Doch die übergroße Mehrheit der Wohnungen, mehr als 70 Prozent, befinden sich in der „Platte“. Hier wurde und wird energetisch saniert und zum Teil auch schon beherzt modernisiert. Die Platte wird zu einem attraktiven Wohnort gemacht. Für dieses Jahr stehen der hinterste Block der Karl-Marx-Straße und vier Blocks in der Ernst-Pörner-Straße zur energetischen Sanierung an. Die Fassaden werden von außen isoliert und in verschiedenen Farben gestrichen. Die Malerei von Moritz Götze aus Halle an der Giebelwand der „Welle“ und die Skulptur am Walther-Grosse-Ring sind Ausdruck des Bestrebens der GWW, der Kunst am Bau wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Ein großes Thema besteht auch in der Leerstandsanierung. „Immer mehr Wohnungen von Erstmietern aus den 70er Jahren werden jetzt aus Altersgründen frei. Die vermieten wir nicht in dem Zustand von vor 50 Jahren möglichst billig, sondern bringen sie auf den neuesten Stand.“ Grundrisse werden verändert, aus schmalen Küchen- und Badschläuchen werden wohnliche Räume, indem ein Zimmer zu Hilfe genommen wird, und vieles mehr. „Neue Mieter stehen fast Schlange nach den sanierten Wohnungen und zahlen für den Komfort auch gerne mehr Miete. Werden Erdgeschoßwohnungen frei, achtet aber unsere Prokuristin Kristin Grunewald darauf, sie im Fall des Falles zuerst älteren Mietern anzubieten, die im 4. oder 5. Stock wohnen und die Treppen nicht mehr bewältigen können. Ein Umzug ins Erdgeschoß ist in vielen Fällen eine gute Alternative zum Heim“, erklärt Zeigermann. Und kommt auf eine grundsätzliche Frage an die Bundesregierung zu sprechen: Warum gibt es keine Förderung für Aufzüge an Wohnblocks? Viele ältere Menschen würden gern im vertrauten Umfeld eigenständig bleiben, wenn das Treppensteigen nicht wäre. Unterm Strich wäre es allemal günstiger, einmalig in einen Aufzug zu investieren, als die stetig ansteigenden Heimkosten zu bezuschussen. Auch mit Blick auf den Mangel an Pflegekräften wäre es sicher sinnvoll, die Menschen blieben in ihrer Wohnung und würden bei Bedarf von einem Pflegedienst versorgt.

 

Handwerker

 

…ein leidiges Thema. Zu DDR-Zeiten war es üblich, dass die Wohnungsgesellschaften ihre eigene Handwerkerschar hatte. Nach der Wende war es bequemer, Firmen zu beauftragen, aber jetzt kehrt sich das wieder um. Immer mehr kleine Handwerksbetriebe melden ihr Gewerbe ab, oft, weil sich kein Nachfolger findet. So stand auch das Ende der Reddeberaner Firma Interbau bevor, denn der Junior Johannes Bittner stand als Nachfolger nicht zur Verfügung. Per Zufall drang das ans Ohr von Christian Zeigermann – und welch ein Glück! Der Aufsichtsrat der GWW stimmte der Idee zu, Interbau zu übernehmen, zumal, wie die Prokuristin wusste, dieser Betrieb schon sehr viele Aufträge für die GWW ausgeführt hat, also bestens mit der Materie vertraut ist. Jetzt kann sich Zeigermann freuen, ihm stehen jetzt fast alle Gewerke zur Verfügung, als Elektromeister ist auch Bittner junior dabei. Nur ein Dachdecker und ein Haustechniker müssen noch gefunden werden. Wenn jetzt eine Reparatur anfällt, gibt es für die Mieter nur eine Telefonnummer, die Suche nach Handwerkern entfällt. Der Teamleiter des „Regiebetriebs ist übrigens ein Eigengewächs der GWW. Oliver Kratzke hatte im Juni 2020 als Hausmeister begonnen und krönt mit dieser verantwortungsvollen Funktion seine Karriere.

 

Ausblick

 

Wie weiter im Wohnungsbau? Zeigermanns Antwort ist eindeutig: Die Stadt sollte nicht noch weiter in die Breite wachsen, zusätzliche Bodenverdichtung muss, vor allem unter Aspekten des Klimawandels, vermieden werden – das Gegenteil wäre nötig. Sinnvoll findet er Nachverdichtung. Aufgabe der Stadtplanung ist demnach, Baulücken und Flächen innerhalb der Stadt aufzuspüren, auch Aufstockungen zu erwägen. Der Flachbau des Edekamarktes direkt vorm Fenster seines Büros in der Burgbreite ist mit seiner üppigen Ausdehnung ein typisches Beispiel dafür.

 

Quelle (Text): Neue Wernigeröder Zeitung, Ausgabe 03-2024 vom 7. Februar 2024
Quelle (Bild): Polyluchs Kreativagentur

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