GWW setzt Siegerentwürfe aus Europan-Wettbewerb „Living Cities – Lebendige Städte“ Schritt für Schritt um

 

Italienische und deutsche Architekturbüros treiben Bauplanung gemeinsam voran/Baubeginn für Sommer 2024 avisiert

 

Für die Umsetzung der Siegerentwürfe von zwei jungen italienischen Architekturbüros aus dem Europan-Wettbewerb „Living Cities – Lebendige Städte“ in Wernigerode werden jetzt die nächsten Schritte eingeleitet. Nach dem im Mai 2022 beendeten Wettbewerb konkretisiert die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, jetzt gemeinsam mit den Siegern die Ideenplanung für das Areal Veckenstedter Weg 76-80 und Veckenstedter Weg 14a/Gießerweg 9 in der Harzstadt.

 

Der letzte Akt des Wettbewerbs war das „Europan Intersession-Forum“ aller Teilnehmer und Sieger aus neun europäischen Ländern Anfang November im französischen Clermont-Ferrand. Dort wurden abschließend die Projekte auf europäischer Ebene diskutiert und gemeinsame Visionen skizziert.

 

„Beim Wettbewerb standen die Ideen im Vordergrund, jetzt geht es um die Umsetzung. Und dabei um zentrale Fragen: Bekommen wir das auch wirtschaftlich hin? Sind die späteren Mieten realistisch? Welche baulichen Besonderheiten sind zu erwarten?“, erklärt Christian Zeigermann, GWW-Geschäftsführer.

 

Während ein Teil des Projektentwurfs DUET, der von vier jungen italienischen Architekten eingereicht wurde, im südlichen Teil des acht Hektar großen Areals am Veckenstedter Weg 14a/Gießerweg 9 umgesetzt werden soll, kommt am nördlichen Rand des Gebietes am Veckenstedter Weg 76-80 eine weitere Gruppe junger italienischer Architekten zum Zuge. Dort sollen Teile der Idee des „Living the new ecological Porous Garden City“ verwirklicht werden. Im Kern geht es um familienfreundlichen Wohnraum mit viel Gemeinschaftsgrün, der mit dem neuen Areal am Bürgerpark entstehen und zugleich Impuls für das Mehr-Generationen-Wohnen sein soll. „Es ist der Versuch einer Weiterentwicklung des Gartenstadt-Gedankens“, erklärt Christian Zeigermann. Entstehen sollen auf den beiden Arealen jeweils 20 bis 40 Mietwohnungen.

 

Beide italienische Siegerbüros haben inzwischen deutsche Partnerbüros, mit denen die nächsten Schritte gegangen werden. „Jetzt geht es um die Generalplanung, es geht um Statik, Brandschutz, Bauphysik und vieles mehr. Da die beiden Entwürfe nach deutschem Baurecht zu realisieren sind, war dieser Schritt sinnvoll und zwingend notwendig“, erläutert der GWW-Geschäftsführer.

 

So fanden sich das italienische Architekturbüro „Practice+“ aus Bassano del Grappa und das Berliner Büro „catk-Studio Architekten“, zusammen. „CoPE“ aus Padua hat sich mit der „Hartung & Ludwig Architektur- und Planungsgesellschaft mbH Weimar“ zusammengetan.

 

Die italienischen Büros haben weiterhin die Entwurfsverantwortung, die deutschen Partner bringen sich bei der praktischen Durchführung ein. „In beiden Fällen verfügen die deutschen Partnerbüros über den Zugriff auf Fachplaner. So bekommen wir als Bauherr ein Rundum-Sorglos-Paket und maßgeschneiderte Lösungen“, ist sich der GWW-Geschäftsführer sicher. Für die jungen italienischen Architekten erweitere die Einbindung in die praktische Umsetzung hier in Deutschland deren Erfahrungsschatz. „Der Vorteil bei beiden Kooperationen liegt auf der Hand. In beiden Fällen haben die deutschen Büros italienisch sprechende Mitarbeiter, was die Umsetzung der Entwürfe in der Praxis vereinfacht“, erklärt Christian Zeigermann.

 

Derzeit geht es um Verfeinerungen: Wie werden die Grundrisse der Wohnungen aussehen? Wie werden die Laubengänge umgesetzt? Welche Art der Energieversorgung wird gewählt? Hier sieht Christian Zeigermann schon hoch interessante Ansätze: „Während in Deutschland regenerative Energieformen noch als Alternative zu fossilen Brennstoffen hervorgehoben werden, spielt das in Italien oder beispielsweise in Frankreich gar keine Rolle mehr. Dort sind alternative Energiequellen schon Standard in der Planungsbetrachtung.“ Was sich auch in der Umsetzung zeige. „Solarpaneele werden beispielsweise nicht etwa irgendwie versteckt, sondern als gestalterisches Element eingesetzt, indem sie zum Beispiel gut sichtbar als Segel geformt sind.“ Grundsätzlich wird bei allen GWW-Neubauprojekten auf die Energiequelle Gas verzichtet.

 

Auch bei der Grundrissgestaltung ergeben sich neue Gestaltungsweisen. In Italien gibt es viel weniger Flure als in deutschen Wohnhäusern. Dafür aber direkte Nischen vor den Wohnungseingangstüren, die man nun mit den angedachten Laubengängen kombinieren könnte. „So würde dann der Laubengang zu einem interessanten Ort der Begegnung, wie man das hierzulande kaum kennt.“

 

Für den GWW-Geschäftsführer gibt es weitere faszinierende Aspekte der Planungen: „Alles, was an Niederschlägen auf die Dächer fällt, soll in Regenrückhaltebecken gesammelt werden. Und die sind für die Bewohner ebenerdig sicht- und erlebbar. Denn bei viel Wasservorkommen blähen sie sich durch eine aufgesetzte Membran auf, bei wenig Wasser fällt diese in sich zusammen.“

 

Die nächsten Schritte sind vorgezeichnet: Bis Februar 2023 werden die Entwürfe weiter verfeinert und eine abschließende Kostenrechnung aufgestellt. Dann beschäftigt sich der GWW-Aufsichtsrat mit diesen Ergebnissen. Wenn das Gremium dann grünes Licht gibt, beginnt die Entwurfs- und Genehmigungsphase.

 

Geplant ist weiterhin, dass bis Ende 2023 der Bauantrag gestellt wird. Dann erfolgt die Ausschreibung. „Abhängig von den Baupreisen und den finanziellen Spielräumen der GWW ist dann der Baustart für Sommer 2024 geplant. Entweder für beide Baugrundstücke gleichzeitig oder hintereinander“, blickt Christian Zeigermann weiter voraus. So könnten 2025 die ersten Mieter*innen in die preisgekrönten Projekte nach ihrer Realisierung einziehen.

 

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Foto2_Entwurf Veckenstedter Weg 14a

Foto1_Planungsstand_VeckenstedterWeg_76-80

Die Sanierungsarbeiten am Gebäude „Walther-Grosse-Ring 22-25“ stehen kurz vor der Vollendung und die meisten glücklichen Mieter konnten bereits in ihre neuen vier Wände einziehen. Neben einer vollständigen Sanierung des Gebäudes, der Wohnungen, einer Installation von Aufzügen an allen Eingängen und neu geschaffenen Stellplätzen auf dem Grundstück gibt es auf dem Dach des Hauses ab dem Frühjahr 2023 ein ganz besonderes Highlight für alle Mieterinnen und Mieter: eine Photovoltaikanlage!

 

In Zeiten von Inflation, Gaskrise und damit steigenden Heizkosten geht die GWW gemeinsam mit den Stadtwerken Wernigerode einen bedeutenden Schritt in die Zukunft. Im Zuge eines Mieterstromprojekts, das bereits in den ersten Häusern des Wohngebiets Stadtfeld Früchte trägt, können Mieterinnen und Mieter den durch die Photovoltaikanlagen erzeugten Strom sehr günstig erwerben.

 

Es sind nur noch sehr wenige Wohnungen im begehrten Walther-Grosse-Ring 22-25 verfügbar. Über die folgenden Links gelangen Sie zu den Wohnungen auf Immobilienscout24. Gern stehen Ihnen unsere Mitarbeiter für alle weiteren Fragen unter der 03943 21002 oder unter info@gww-wr.de zur Verfügung.

 

Vollsanierte 2-Raum-Wohnung mit Mieterstrom

 

Vollsanierte 3-Raum-Wohnung mit Mieterstrom

 

Vollsanierte 4-Raum-Wohnung mit Mieterstrom

 

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„Eine der modernsten Schulen Sachsen-Anhalts ist eröffnet“

• Zeremonie zur Schlüsselübergabe der neuen August-Hermann-Francke-Grundschule in Wernigerode am 13. Oktober 2022
• GWW-Geschäftsführer sieht das einzigartige PPP-Modell zum Bau der Schule als Modellfall auch für andere Kommunen

Fertig – der von vielen Wernigeröder*innen mit großer Anteilnahme beachtete Bau der neuen August-Hermann-Francke-Grundschule ist eröffnet. Mit einer festlichen Zeremonie im Beisein von Frank Diesener, Bildungsstaatssekretär des Landes Sachsen-Anhalts, den Bau-Akteuren, Vertretern der Stadtgesellschaft und Hunderten Schülern erfolgte am 13. Oktober 2022 die offizielle Schlüsselübergabe. Aus den Händen des Wernigeröder Oberbürgermeisters Tobias Kascha und dem Bauherrn und Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, Christian Zeigermann, nahmen ihn Schul-Rektorin Christiane Kresse-Wenzel und Hortleiterin Petra Kassebaum freudig entgegen.

 

Bildungsstaatssekretär des Landes Sachsen-Anhalts, Frank Diesener, brachte zu Beginn der Eröffnungsveranstaltung seine Hochachtung zum Ausdruck, „dass es gelungen ist, in Zeiten voller Widrigkeiten diesen hochmodernen Schulneubau so zügig und reibungslos fertigzustellen“.

 

Thomas Balcerowski, Landrat des Landkreises Harz, begrüßte den Schulneubau als wichtiges Signal für den ganzen Harz, in Bildung und Schulbauten zu investieren.

 

„Als GWW sind wir stolz darauf, gemeinsam mit der Stadtgesellschaft eine der modernsten Schulen Sachsen-Anhalts, wenn nicht der gesamten Bundesrepublik, eröffnen zu können“, hob Christian Zeigermann bei der Schlüsselübergabe hervor. „Trotz Corona! Trotz Baumaterialmangels! Trotz Shut- und Lockdowns! Und trotz der zusätzlichen ungeplanten Aufgabe, die neue August-Hermann-Francke-Grundschule nicht nur als moderne Schule zu gestalten, sondern über ein modernes Lüftungssystem zu einer Corona- und Viren-resistenten Schule zu machen. Auch das CO2-Aufkommen in den Klassenräumen wird von ihm abgesaugt für ein durch und durch gesundes Lernklima.“

 

„Guten Morgen Du Schöne“, begrüßte Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha den Schulbau, auf den Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler schon lange gewartet hätten. Die schöne neue August-Hermann-Francke-Grundschule sei fertiggestellt. „Nun schlagen wir ein neues Kapitel auf.“

 

„Vom ersten Strich auf der Planungszeichnung bis zur Eröffnung sind keine drei Jahre ins Land gegangen. Architekten, Planer, Generalunternehmer, Baufirmen – Hunderte Menschen haben ihren Anteil daran, dass das alles trotz Corona so erstaunlich reibungslos funktionierte. Der Francke-Schulbau funktionierte wie ein Räderwerk, in dem alles passte“, so seine Eröffnungsworte.

 

„Trotzdem sehen wir alle die Francke-Schule heute wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, so der Oberbürgermeister weiter. „1978 wurde das alte Schulgebäude als Polytechnische Oberschule vom Typ ,Erfurt‘ erbaut. Generationen von Wernigeröder*innen haben hier ihre Schul-Ausbildung erhalten. Jede*r kann dazu die eigene Geschichte erzählen. Die Schule stand fest und zuverlässig, auch in den Schicksalsjahren, die wir alle erlebten“.

 

Mit lachendem Auge sähe er die weise Entscheidung des Stadtrates für einen Neubau und Durchführung durch die Stadttochter GWW. Er dankte dem Stadtrat und der GWW für ihre früchtetragenden Bemühungen, eine mehrheitsfähige Lösung für die Francke-Schule gefunden zu haben, die in den Neubau mündete.

 

Über elf Millionen Euro investierte Wernigerode in die neue Francke-Grundschule.
Gründach, Lernterrasse, eine Aula als Zentrum der Schule, dazu zehn Klassenräume und sechs Fachkabinette erstrecken sich auf 3.800 qm Gesamtfläche. Entstanden ist ein dreigeschossiges Haupthaus mit einem flachen Anbau als großer Hort.
Die Fachkabinette sind in der ersten Etage untergebracht, die zehn Klassenräume in der zweiten Etage. Laubengänge führen um die beiden Obergeschosse. Sie sollen Schatten spenden und gleichzeitig als Fluchtweg dienen. Eine attraktive wie zweckmäßige Lösung mit architektonischer Raffinesse.

 

Der Bau ist aber noch in anderer Weise eine Innovation. „Die GWW, eine Stadttochter, fungierte erstmals als ,Handwerkszeug‘ der Stadt für Bauen und Entwickeln auf Basis eines einzigartigen PPP-Vertrages“, hebt der GWW-Geschäftsführer hervor. Und das mit großem Erfolg – zeit- und kostengetreu. Das solle Mut machen und könne neue Zukunftsperspektiven eröffnen, in denen die Stadttöchter für Aufgaben zum Einsatz kämen, die die Stadt sonst nicht allein bewältigen könnte. Das tauge als „Wernigeröder Modell“ für viele Großstädte und die Bewältigung ihrer anstehenden Projekte in schwierigen Zeiten. Erste Nachfragen von dort gäbe es bereits.
„Mit dem Bau der neuen August-Hermann-Francke-Grundschule als PPP-Projekt setzte die GWW einen wichtigen Schritt in die Zukunft“, so Christian Zeigermann.

 

Christiane Kresse-Wenzel, Rektorin der neuen August-Hermann-Francke-Grundschule, bedankte sich zur Eröffnung im Namen aller Schüler*innen für das interessante und funktionale Ensemble von Grundschule und Hort, in dem es Freude machen werde, zu lernen und zu arbeiten.
„Die Entscheidung für den Schulneubau haben wir alle als Chance gesehen, bei etwas Großem dabei zu sein und für unsere Kinder tolle Lern- und Lebensräume planen und einzurichten zu helfen“, erinnert sie sich. „Uns war es von Anfang an wichtig, als pädagogischer Berater und verlässlicher Partner den Schulneubau zu begleiten und bestmöglich zu unterstützen. Von Beginn an wurden wir gut mitgenommen und einbezogen“, hebt sie bei der Schlüsselübergabe hervor.

 

Zeitgleich dazu wurde auch der Emaille-Fries am Hort aus den Händen des bekannten Hallenser Künstlers Moritz Götze enthüllt. In Graffiti-Kunsttechnik stellt er August Hermann Francke ins Zentrum des Werkes. „Weil es zur Erfahrungswelt der jungen Menschen, die die Schule nutzen, gut passt. Es soll neugierig machen und die Schule einzigartig als Ort, an dem die Schüler*innen einen wichtigen Teil ihrer Kindheit verbringen. Sie sollen sich daran gerne zurück erinnern“, erläutert Moritz Götze die Hintergründe seiner Idee.

 

„Ich habe den Schulneubau von Ferne immer mitverfolgt und mir überall, wo ich war, Fotos vom Fortgang schicken lassen“, übermittelt der GWW-Botschafter und Bundesliga-Profi Nils Petersen in einer eingespielten Videobotschaft zur Eröffnung seine Grüße. „Ich bin fasziniert von den innovativen Ideen und staune über die Modernität. Liebend gern wäre ich hier auch noch mal Schüler.“

 

GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann kündigte im Rahmen der Schuleröffnung eine weitere Aufwertung des Areals rund um die Lutherstraße an. Die neue Schule sei der Beginn. Nun gehe es weiter mit der Aufwertung des Quartiers.
Der Abriss des alten Schulgebäudes ist noch für November geplant. Im August 2023 sollen dann die Sportfreiflächen der neuen Francke-Grundschule übergeben werden. Um das gesamte Areal städtebaulich abzurunden, will die GWW in der Lutherstraße dreigeschossige Wohnhäuser mit 35 Wohneinheiten und großzügigen 2- bis 5-Raumwohnungen für Familien bauen. Dazu kommt eine Gewerbefläche von circa 500 m². Die ersten Bewohner sollen im Sommer 2025 einziehen, so der weitere GWW-Plan.

 

Das Zeitraffer des Baus sehen sie hier:

 

Weitere Gäste-Stimmen zum Schulneubau:

Peter Gaffert, ehemaliger Oberbürgermeister Wernigerode (2008 bis 2022)
Für mich ist der Tag der Schuleröffnung ein Tag der Freude. Die alte Schule in ihrem Zustand hat uns viele Jahre  Sorgen bereitet. Seit 2014 versuchten wir Fördermittel für ihre Sanierung zu bekommen. Ohne Erfolg. Wir konnten den Knoten endlich durchschlagen, als dann ein Vorschlag der GWW nach Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zur Gesamtfinanzierung auf dem Tisch lag mit Alternativen und der Stadtrat fast einstimmig für einen Schulneubau stimmte. Ich muss sagen, aus damaliger Sicht ein mutiger Schritt – einer Tochtergesellschaft so eine Verantwortung zu übertragen. Aber im Nachhinein hat es keiner von uns bereut. Eine neue Schule ist eine neue Schule. Von ihr gehen in so viele Richtungen positive Aufbruchssignale aus.

 

Immo Kramer, Dezernent für Stadtentwicklung Wernigerode
Der Schulneubau in Hasserode ist die ideale Blaupause für das künftige Vorgehen bei städtischen Bauprojekten. Der Erfolg zeigt, dass wir neue Kitas, neue Verwaltungsgebäude oder andere Hochbauten zusammen mit unseren städtischen Töchtern umsetzen sollten.

 

Thomas Näther, snp Architekten + Ingenieure GmbH Leipzig
Die Idee der neuen Schule war in vielerlei Hinsicht Neuland. Grundsätzlich erhält die Schule eine Klassenraumstruktur. Doch die Anforderungen an Schulneubauten ändern sich. Große Kommunikationszonen als Begegnungsstätten ergänzen klassische Lernkonzepte. Daher haben wir die funktionelle Planung der Schule in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den Lehrer*innen sowie Elternvertretern erarbeitet und für alternative pädagogische Konzepte außerdem breite Lernflure und offene Lernbereiche im Forum geschaffen.

 

Stefan Brunsch, Niederlassungsleiter der GP Papenburg Hochbau GmbH Halle
Es war keine Großbaustelle, wie man sie bis zum Sommer 2021 kannte. Auf der Baustelle musste wegen gesetzlicher Vorgaben eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen und umgesetzt werden. Dazu zählten unter anderem die Anpassung der Arbeitsabläufe, aber auch zeitversetzte Pausenregelungen, die Erweiterung der Baustelleneinrichtung und Aufenthaltsräume, das regelmäßige Desinfizieren der Räumlichkeiten und Arbeitsgeräte, die Umsetzung der Corona-Testregelungen, entsprechende Beschilderungen und das Aufstellen von Desinfektionsspendern sowie die Durchführung von Beratungen auf digitaler Ebene.

 

Michael Truthmann, Geschäftsführer der Industriebau Wernigerode GmbH
Für die Beteiligten war dieser Bau etwas Besonderes. Jedes Gebäude ist ein Unikat und wie ein Maßanzug auf den Nutzer zugeschnitten. Ein Schulneubau in Wernigerode, quasi vor der Haustür, sticht dabei jedoch noch etwas hervor. Der Bau von Schulen ist immer ein positives Zeichen in die Zukunft. Als Wernigeröder freut man sich darüber.

 

Anlässlich der Eröffnung der Grundschule „August Hermann Francke“ wurde eine Festschrift erstellt, in der der Baufortschritt dokumentiert und von den am Bau Beteiligten kommentiert wurde. Klicken Sie hier, um die Festschrift auf Ihrem Gerät zu öffnen und herunterzuladen!

 

Einige Impressionen der Schuleröffnung finden Sie hier:

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Seit April 2021 ist das Café „Zum Holzwurm“ fester Bestandteil des Wohngebiets Burgbreite. Das gemütliche Ambiente lädt ein, im Café einen schönen Nachmittag allein, zu zweit, mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Neben den hervorragenden hausgemachten Kuchen und Torten bietet das Lokal eine Vielfalt an Eiskreationen, zahlreiche Getränke und kleinere Speisen. Einen genauen Überblick über das Angebot des Cafés erhalten Sie durch einen Klick auf die Speisekarte.

 

Ein besonderer Gaumenschmaus sind die selbstgebackenen und verzierten Kuchen und Torten des Cafés, die durch die Inhaberin persönlich täglich frisch zubereitet werden. Aufgrund dieser Herstellungsweise wechselt das Kuchenangebot täglich, sodass jeder Besuch im Holzwurm eine Überraschung darstellen kann. Für alle, die sichergehen möchten, dass Ihr Lieblingskuchen zu ihrem Besuch verfügbar ist, wird auf der Facebookseite des Café „Zum Holzwurm“ täglich gepostet, welche süßen Leckereien die Theke des liebevoll eingerichteten Lokals schmücken.

 

Über den Service im Café hinaus können Sie die selbstgemachten Kuchen und Torten auch mitnehmen und Zuhause genießen. Für größere Vorbestellungen stehen Ihnen die Inhaber gern unter der 03943 2660347 zur Verfügung. Über die Telefonnummer können Sie außerdem Reservierungen von Tischen für beispielsweise kleinere Feiern, einen Familiennachmittag oder eine Stammtischrunde vornehmen.

 

Das Lokal hat Mittwoch bis Sonntag jeweils von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet. Ausnahmen gibt es an manchen Feiertagen, wie z.B. am Reformationstag, Montag, den 31. Oktober 2022. Dort hat das Café ebenfalls von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.

 

Worauf warten Sie noch? Besuchen Sie das Café „Zum Holzwurm“! Mehr Informationen zum Angebot, dem Lokal oder auch den Inhabern finden Sie auf der Website des Cafés.

 

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Gastraum1

Gastraum 1-2

Detailansicht Tisch

Gastraum 3

Gastraum 2

Außenansicht

 

Link zum Artikel als PDF-Format

 

Quelle: Immobilien Zeitung/ www.immobilien-zeitung.de

Inmitten der Wernigeröder Innenstadt verkaufen wir folgendes Mehrfamilienhaus im BIETERVERFAHREN:

 

• im 18. Jahrhundert erbaut
• Wohnfläche: ca. 152 m²
• Grundstücksfläche: ca. 203 m²
• 2 vermietete Wohneinheiten
• massiver Fachwerkbau mit Satteldach
• teilunterkellert
• thermoisolierte Holzfenster
• gepflegter Zustand
Mindestangebot: 290.000,00 €

 

Bitte geben Sie ein Angebot ab, das die folgenden Dokumente enthält:

 

Kaufangebot
Finanzierungsbestätigung

 

 

Für Fragen zum Objekt oder die Abgabe eines Angebots können Sie sich gern an Herrn Bollmann wenden. Sie erreichen Ihn telefonisch über die 03943 26439 25 oder per E-Mail an michael.bollmann@gww-wr.de.

 

Hinweise zum Datenschutz finden Sie auf https://gww-wr.de/datenschutzerklaerung/

 

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Ihre frei gestaltbare Gewerbeeinheit – sichern Sie noch heute Ihre wirtschaftliche Zukunft!

 

In Wernigerode entstehen bis Sommer 2024 drei neue Gebäude mit insgesamt 41 Wohneinheiten und einem Gewerbeobjekt.

Da die Gewerbeeinheit neu erbaut wird, kann sie je nach Ansprüchen der zukünftigen Mieter*innen frei gestaltet werden. Dadurch ist das Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten sehr breit gefächert. Egal, ob Büro, Praxis, Einzelhandel oder Geschäft. Wir einigen uns mit Ihnen gern, um die optimale Nutzung des Objekts für Ihre Zwecke zu gewährleisten.

 

Die Ausstattungsmerkmale können je nach gewünschter Nutzungsart variieren. Die Erstausstattung erfolgt zu großen Teilen gemeinsam mit den zukünftigen Mieter*innen der Gewerbeeinheit.

Kontaktieren Sie gern unseren Mitarbeiter, Herrn Bollmann, um mehr über das Objekt und das Bauvorhaben zu erfahren oder erste Anfragen zur Umsetzung Ihres neuen wirtschaftlichen Standortes vorzunehmen.

 

Die Gebäude werden in der Lutherstraße im Wernigeröder Ortsteil Hasserode errichtet. Eine Haltestelle für öffentliche Verkehrsmitteln kann in weniger als einer Minute fußläufig erreicht werden. Die Lutherstraße ist eine Seitenstraße der Friedrichstraße, eine der Hauptverkehrsadern der Stadt. Über diese Straße können sowohl der gesamte Stadtbereich als auch außerhalb gelegene Ortschaften schnell und einfach erreicht werden.

 

Da es sich um ein Bauvorhaben handelt, sind alle Grundrisse und sonstige Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit.

Der Mietpreis wird je nach nötigen Umplanungen und den Ansprüchen der Mieter*innen kalkuliert und mit Ihnen abgestimmt.

Wenden Sie sich noch heute über die 03943 21002 oder michael.bollmann@gww-wr.de an unseren Experten für Gewerbeeinheiten, Herrn Bollmann!

 

Hier geht’s zum Exposé bei Immobilienscout

 

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Zeig uns deine coolsten Fußball-Tricks

GWW ruft in Kickup-Challenge bis 31. Oktober auf, Ball-Kunststücke per Handyvideo einzusenden

1. Preis: 2 Karten für ein Bundesligaheimspiel des SC Freiburg inkl. Übernachtung und Meet&Greet mit Nils Petersen

Schnapp dir deinen Ball und zeig uns deine coolsten Tricks, dein flinkestes Dribbling oder den verrücktesten Schuss in einem Video. Dazu ruft die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH jetzt in ihrer Aktion „GWW-Kickup-Challenge“ auf. Die Aktion richtet sich an junge Leute und Junggebliebene, die eingeladen sind, ihre Ballkunststücke in einem 30-sekündigen Handy-Video festzuhalten und bis zum 31.Oktober an die GWW einzusenden.

 

„Unser Unternehmensmotto ´Hier spielt die Zukunft´ mit Bundesliga-Kicker Nils Petersen als Botschafter brachte uns auf die Idee, auch junge Leute auf unseren Ansatz aufmerksam zu machen und ihr Können herauszufordern“, erläutert GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann den Hintergrund der Challenge. „Als GWW beschreiten wir die Zukunft mit unserem geplanten Solarenergie-Haus am Pappelweg, Fotovoltaik-Dächern auf unseren Plattenbauten, dem Neubau der August-Hermann-Francke-Grundschule und den innovativen Architektenhäusern am Veckenstedter Weg. Mit der Kickup-Challenge wollen wir unseren zukunftsweisenden Ansatz auch in der jungen Zielgruppe stärker in den Blickpunkt rücken“, so Christian Zeigermann weiter. Beworben werde die Aktion im Internet, auf Social-Media-Kanälen, mit Plakaten und in einem Aktions-Video.

 

Für die Video-Einsendungen gestaltete die GWW zudem eigens eine Landing-Page unter www.hierspieltdiezukunft.de, auf der alle Einsendungen zu sehen und zu vergleichen sind. Einzusenden sind die Mini-Spots unter der E-Mail-Adresse hierspieltdiezukunft@gww-wr.de oder über das Teilnahmeformular auf der Landingpage.
Eine Jurysitzung, angeführt von Kicker Nils Petersen, die im Internet live zu verfolgen ist, wird dann am 28. November 2022 die besten Dribbling-Künste prämieren. Als 1. Preis sind 2 Karten für ein Bundesligaheimspiel des SC Freiburg inklusive Übernachtung für 2 Personen und ein Meet&Greet mit Nils Petersen ausgelobt. Teilnahmeberechtigt sind alle Fußballbegeisterten ab 14 Jahren.

 

Die Gewinnchancen im Überblick:
1. 2 Karten für ein Bundesligaheimspiel des SC Freiburg inkl. 1 Übernachtung für den/die Gewinner:in und Begleitperson und Meet&Greet mit Nils Petersen
2. Foto-Shooting im Wert von 250€ mit der Polyluchs Kreativagentur (Fußball-, Einzel- oder Familienshooting) + Original „Harzfeeling“- Emailletassen + von Nils Petersen signierter Fußball
3. 1 Übernachtung für 2 Personen im Waldgasthaus „Steinerne Renne“
4. Saisonticket 2022/2023 für den FC Einheit Wernigerode und von Nils Petersen signierter Fußball
5.-10. Fanpaket (von Nils Petersen signierter Fußball + 1 Nils Petersen-Gym Bag + 1 Mini-Softball + 1 signierte Autogrammkarte von Nils Petersen + Einkaufsgutschein im Wert von jeweils 30 € für den Klippenkuckuck Wernigerode)
Alle anderen Teilnehmer gewinnen 1 signierte Autogrammkarte von Nils Petersen + Mini-Softball der GWW

 

 

 

Mit dem „Sonnenhaus“ Vorreiter in Wernigerode

Bei Neubauten stellt die GWW jetzt energetische Konzepte in den Vordergrund

Wernigerode. GWW – Hier spielt die Zukunft. Diesem Unternehmensmotto wird die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, mit ihrem jüngsten Projekt erneut gerecht: dem „Sonnenhaus“ im Wernigeröder Pappelweg.

 

„Es wird das erste Gebäude der GWW, das ohne das knapper und teurer werdende Gas beheizt wird. Hier kommen nachhaltige Rohstoffe zur Energieerzeugung zum Einsatz. Das Gebäude wird durch Solarthermie für die Wassererhitzung, Photovoltaik für die Stromerzeugung und Holz-Pellets mit einem Pufferspeicher für die Wärmeerzeugung energetisch versorgt“. So erläutert GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann das neue Projekt „Sonnenhaus“ im Pappelweg in Wernigerode.

Um den zukünftigen Mieterinnen und Mietern zukunftssicheren und preisstabilen Wohnraum zu sichern, stellt die GWW jetzt bei allen Neubauprojekten energetische Konzepte in den Vordergrund. Angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussionen und Preissteigerungen ist dies dringend notwendig.

 

„Mit dem Sonnenhaus wollen wir als Tochterunternehmen der Stadt Vorreiter in Wernigerode sein“, so der GWW-Geschäftsführer weiter. Die Energieerzeugung für das Gebäude werde stabile und sichere Nebenkosten sichern, die weitestgehend unabhängig von den aktuellen Marktpreisen seien. So sei man dem Markt nicht mehr ausgeliefert. Im Sonnenhaus entstünden 15 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe mit 2- bis 4-Raum-Wohnungen für unterschiedliche Mieter-Zielgruppen. Mehr-Generationen-Wohnen stehe im Vordergrund. „Die Jungen sorgen für die Alten und die Alten können die Jungen unterstützen.“ Das sei das Konzept, so Christian Zeigermann.

 

Im „Sonnenhaus“ kommt modernste Technik zum Einsatz. Die Mieterinnen und Mieter sind unabhängig von der E-Infrastruktur der Umgebung, da jeder Stellplatz mit einen E-Anschluss ausgestattet wird, für den das Haus den Strom erzeugt. Geplant ist zusätzlich ein Fahrradraum mit E-Anschlüssen für Elektrofahrräder.

 

Bisher können meist nur Einfamilienhäuser diesen Service bieten, erzählt der GWW-Bauherr. Hier entsteht nun erstmals auch ein Gemeinschafts-Wohnprojekt in Wernigerode. Geplant ist zusätzlich ein Fahrradraum mit E-Anschlüssen für Elektrofahrräder. Interessant ist darüber hinaus die Architektur des Gebäudes. Sie dient der maximalen Energieausnutzung der Sonne.

Das bedingt auch eine außergewöhnliche Architektursprache. So ist die Dachneigung streng nach Südwesten zur maximalen Sonnenaufnahme ausgerichtet. Das gibt dem Gebäude seine spannende Form.

 

Christian Zeigermann freut sich: „Im Pappelweg stand ein konventionelles Haus aus den 1950er-Jahren mit Kohleheizung. Wir verdrängen nun den ‚Umweltsünder‘ durch das ‚Sonnenhaus‘, das die Zukunft des Bauens auch in Wernigerode beschreibt.

 

Fachwerkhäuser, Fünfzigerjahre-Bauten, Plattenbau zusammen mit den neuen Energiearchitekturhäusern werden in naher Zukunft das Stadtbild der Harzmetropole prägen, ist er überzeugt. Das GWW-Ziel sei, flächendeckend alle Plattenbauten mit Photovoltaik-Dächern für die Erzeugung von Mieterstrom auszurüsten . „Wir starten das erste Projekt zusammen mit den Stadtwerken Wernigerode im Herbst im Stadtfeld“, so Christian Zeigermann.

 

Noch seien die Energiehäuser in der Experimentierphase. Christian Zeigermann ist überzeugt, dass die GWW mit dem Sonnenhaus die aktuelle Diskussion mitbestimmen wird. Das beginnt bei der Bauerfahrung bis hin zu Mieter-Erfahrungen mit den neuen energetischen Bauten. Er ist sicher, dass auch die Wohnerfahrungen der Mieter*innen Teil des Experiments Solarhaus werden. Wird sich deren Leben abhängig von der Sonneneinstrahlung verändern? Das sei noch gar nicht abzusehen.

 

Vielleicht werden sie ihren Tagesablauf neu ausrichten. Wenn die Sonne aufgeht und viel Energie liefert, könnte man beispielsweise Haushaltsgeräte anschalten und wenn sie untergeht und weniger Energie liefert, die weniger energieintensiven Dinge verrichten. „Wir sind gespannt, wie sich das entwickelt“, so Christian Zeigermann.

 

„Sicher sind wir allerdings“, so betont er, „den besten Generalunternehmer für den Bau des Sonnenhauses gefunden zu haben – im Einklang von Knowhow und Wirtschaftlichkeit.“ Es ist die B & O Gruppe aus Chemnitz. Sie ist ein Spezialist im Wohnungsbau. Die Firma hat immense Erfahrung mit der Errichtung alternativer Wohngebäude in Deutschland. In Bayern realisierte die B & O Gruppe zuletzt u. a. einen Wohnungsbau in Holz-Hybrid-Bauweise. Die Decken sind dabei aus Stahlbeton und die Wände aus Holz. „Uns hat deren breite Expertise überzeugt“, hebt der GWW-Geschäftsführer hervor.

 

Martin Jungandreas, Geschäftsführer der B & O Bau und Projekte GmbH Chemnitz, freut sich auf das GWW-Projekt „Sonnenhaus“, so seine Aussage.

 

Das Sonnenhaus sei zwar eine Herausforderung. Aber der stelle man sich gerne. „Es gibt keine rechten Winkel. Und ganz individuelle Zuschnitte. Wir müssen beim Bau fast überall Sonderlösungen finden. Das ist auch eine Herausforderung, genauso für die Handwerkskunst. Die hohen Energiestandards wie Pellet-Heizung, Solarelemente und auch die E-Parkplätze – nichts ist von der Stange, alles ist technisch anspruchsvoll.“

„Aber wir haben gerade erst in Chemnitz mit den sogenannten ‚Tanzenden Häusern‘ am Kaßberg bewiesen, dass wir technische und architektonische Herausforderungen gut meistern“, hebt der Geschäftsführer hervor. „Auch bei den ‚Tanzenden Häusern‘ bestand die Kubatur der Gebäude aus vielen schrägen Flächen. Und wir haben schon mehrere ähnliche Projekte geschultert.“

 

Auch für die Planungs-und Genehmigungsbehörden in Wernigerode ist das Projekt eine Herausforderung, verwies der Wohnungsbauexperte. „Wir haben bisher eine gute Zusammenarbeit mit ihnen und sind zuversichtlich, dass alles plangerecht läuft.“

 

Auf die neuen energiepolitischen Herausforderungen des Wohnungsbaus reagiert B & O aber auch auf ganz eigene Weise, erzählt der Geschäftsführer Jungandreas. „Wir sind beim Aufbau einer eigenen Fabrik für Holzbauelemente in Frankfurt-Oder. Deutschland braucht dringend Wohnungen, und die Regierung setzt dafür anspruchsvolle Ziele. Aber sie müssen sich auch zunehmend mit dem Klimazielen vertragen. „Dazu gehört aus unserer Sicht eindeutig die Holzbauweise.“

 

Neben der neuen Energietechnik und -architektur sieht Martin Jungandreas die Schaffung industrieller Vorfertigung von Bauteilen, die Beseitigung des Fachkräftemangels und das Thema Nachhaltigkeit als Zukunftsthemen für das Bauen in Deutschland.

 

Beim Sonnenhaus, so erzählt Martin Jungandreas, sei man gegenwärtig in der Plan-Anpassungsphase. Er rechne mit 1,5 Jahren Bauzeit. Das Gebäude soll im Sommer 2024 übergeben werden. Eine bereits vorher eingerichtete Musterwohnung werde einen ersten Eindruck vom Wohnen im innovativsten Gebäude Wernigerodes Anfang 2024 vermitteln.

 

Die gute Unterstützung für das Bauprojekt im GWW-Aufsichtsrat und auch von den Genehmigungsbehörden Wernigerodes lobte auch GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann. Der Aufsichtsrat stünde hinter dem Projekt. Man sehe das Sonnenhaus auch als ein Beispiel, wie die GWW neue Mieterzielgruppen erschließen könne. Umweltbewusstes Wohnen mit deutlich geringeren Nebenkosten. „Wer sich für das Wohnen im Sonnenhaus schon jetzt begeistert, kann sich gern bereits heute bei uns melden“, ruft Christian Zeigermann auf.

 

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