Neue GWW-Aktion: „Treffer – Gute Taten gewürdigt“

 

Achtjähriges Mieterkind Jake Gellert wurde für seinen Einsatz für einen neuen Spielplatz geehrt

Im August wird der GWW-Spielplatz an der Elise-Crola-Straße eröffnet

 

Am 16. Juni 2022 war es soweit. Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH GWW lud in ihre Zentrale zur ersten Ehrung im Rahmen ihrer neuen Aktion, die sie zusammen mit Bundesligaspieler Nils Petersen auslobt, ein. Unter dem Titel „Treffer – Gute Taten gewürdigt“ will sie regelmäßig Menschen und Aktionen ins Blickfeld rücken, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verdienen und Vorbildfunktion für viele sein können.

 

Herein kam dann in den großen GWW-Sitzungssaal ein achtjähriger Junge, der kleine Jake Gellert. Zur Unterstützung brachte er seinen Bruder und seine Mutter mit.

 

Erst acht Jahre alt, hat Jake schon viel bewegt. Mit seinem Brief an die GWW löste er ein Umdenken aus und gab den Anstoß, dass das Unternehmen nun nach einem festen Plan jährlich einen seiner Spielplätze sanieren wird. Begonnen wird mit dem Spielplatz in der Elise-Crola-Straße, auf dem auch schon Jakes Vater spielte.

 

Als die GWW ihn aus Sicherheitsgründen schließen musste, setzte Jake sich hin und schrieb und malte einen Brief. „Hallo GWW-Chef“, begann der, „wo sollen wir Kinder spielen?“

 

Kleine Ursache. Große Wirkung. Jakes Brief erreichte die GWW am 20. August 2021. Kurz darauf begann im Haus bereits die Planung für den neuen Spielplatz an der Elise-Crola-Straße.

 

Jakes Brief rührte GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann nach eigener Aussage so, dass er beschloss, diesen Spielplatz für die Anwohnerkinder ganz neu anzulegen. Aber noch mehr. Die Spielplatzsanierung wurde nun fest in die GWW-Jahresplanung aufgenommen. „Jake hat mit seinem Brief ganz klar den Anstoß dafür gegeben, dass Familienfreundlichkeit bei uns nicht nur eine größere Küche oder die Schule in der Nähe bedeuten, sondern auch, dass es Spielplätze gibt, auf denen Kinder ungestört Kind sein dürfen,“ hebt Christian Zeigermann hervor. 100.000 Euro will die GWW in Zukunft pro Jahr für die Spielplatzsanierung bereitstellen.

 

Mit der Planung beauftragt wurde die erfahrene Landschaftsarchitektin Catharina Bankert-Hahn. Sie kennt all die Maßnahmen, die nötig sind, um einen neuen öffentlichen Spielplatz in kommunaler Hand zu planen und zu bauen, denn für seine Eröffnung muss er schließlich auch die TÜV-Prüfung bestehen. Zudem besteht die Ausschreibungspflicht von Spielgeräten bis zu Boden- und Landschaftsgestaltung, um den besten Anbieter ermitteln zu können. Da geht dann schnell ein halbes Jahr ins Land, nachdem die Planung steht, erzählt sie. Und Spielgeräte hätten heute auch Lieferzeiten bis zu zwei Monaten.

 

Als sie Jake und seinem Bruder nun ihre Ideen für den neuen Spielplatz  an der Elise-Crola-Straße schilderte, blickte sie in leuchtende Augen. Jake erfuhr, dass sich die Architekten für das sogenannte hochflexible „Ringespiel“ als zentrales Element des Spielplatzes an der Elise-Crola-Straße entschieden haben.

 

„Die Ringe lassen sich unterschiedlich kombinieren und mit verschiedenen Anbauelementen konfektionieren, je nach Altersgruppe, Budget und dem eigentlichen Spielwunsch. Mal mit einer Rutsche, Kletterstange oder einem Kletternetz. Auch ein Sandkran kann montiert werden. Und auch dem Achtjährigen gefiel die moderne Gestaltung, die mit der Ringform einen hohen Wiedererkennungswert mitbringt.

 

Die weiteren GWW-Spielplätze sollen ebenfalls mit diesem Spielgerät ausgerüstet werden. „Die Wandelbarkeit des Geräts macht es möglich und lässt niemals Langeweile aufkommen“, prognostiziert Catharina Bankert-Hahn.

 

Wenn Mitte August die Kinder und Eltern der Elise-Crola-Straße den neuen GWW-Spielplatz in Besitz nehmen können, darf der kleine Initiator Jake Gellert die rote Eröffnungsschleife durchschneiden.

 

Am 16.Juni ging er erstmal freudestrahlend mit einer Urkunde und einigen Geschenken als „Held des Tages“ nach Hause.

 

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„Ein Meilenstein im Mieterservice“

 

Mieter-App „GWW-Welt“ macht Service digital

 

Direkte Verbindung, keine Wartezeiten am Telefon, vom Sofa aus bedienbar, alle wichtigen Formulare und Dokumente immer auf Abruf. Einfach handhabbar auf dem Smartphone, rund um die Uhr erreichbar und dazu kostenlos – die am 1. Juni 2022 auf den Markt kommende Mieter-App der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, hebt den Mieterservice auf ein völlig neues Niveau.

 

GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann spricht von einem Meilenstein im Mieterservice, den die GWW nun setzt. „Über 81 % der Deutschen über 14 Jahre nutzen ein Smartphone zum Bestellen, Surfen und Kommunizieren. Wohnungsunternehmen nutzen diesen Kontaktkanal bisher aber nur selten. Das wollten wir ändern. Getreu unserem von Erfolgskicker Nils Petersen angeführten Unternehmensmotto: ,Hier spielt die Zukunft` bildeten wir ein junges Team im Haus, das sich seit einem Jahr mit der Entwicklung einer eigenen GWW-Mieter-App beschäftigt. Und stolz können wir heute sagen: Es hat sich gelohnt! Wir können nun unseren Mieterservice auf ein völlig neues Niveau heben und die Anliegen unserer Mieter*innen auch einfach und digital bearbeiten. Das alles direkt und 24 Stunden am Tag“, hebt der GWW-Geschäftsführer hervor.

 

Christian Zeigermann unterstreicht weiterhin, dass die GWW mit der eigenständig entwickelten Mieter-App, die ab 1. Juni 2022 in App-Stores unter „GWW-Welt“ herunterladbar ist, Vorreiter im Harz und in Sachsen-Anhalt sei. Das spreche für das moderne Denken im Hause GWW.

 

Zugriff auf Mietverträge und alle anderen Dokumente, die im Mietverhältnis wichtig sind, Zugriff auf Betriebskostenabrechnungen, die Erstellung von Mietbescheinigungen und Protokollen in wenigen Sekunden (vier Klicks) oder
Schadensmeldungen und andere Anliegen direkt an den zuständigen Mitarbeiter senden, all das ist mit der GWW-App nun jederzeit möglich, unterstreicht Stefan Korsch, der das Entwicklungsprojekt zusammen mit Tomy-Andreas Girrbach bei der GWW leitet. Zudem böte die App stets eine Menge aktueller News und Neuerungen auf einen Blick.

 

„Wir bieten unseren Mieterinnen und Mietern noch mehr Transparenz in der Verwaltung ihrer Wohnung, einfache Self-Services und ermöglichen eine proaktive Kommunikation ohne Wartezeiten zum Vorteil aller“, freut sich der Projektleiter.

 

In der App können die Mieter*innen auf ihr Mieterkonto zugreifen und Salden, Voraus- oder Ratenzahlungen organisieren sowie Nebenkostenabrechnungen runterladen. Zudem können die Nutzer*innen Schadens- oder Reparaturmeldungen und weitere Anliegen schnell und direkt übermitteln und auch deren Bearbeitung verfolgen.

 

„Die Mieter-App ist unser neuer direkter Draht zu unseren Mieterinnen und Mietern. Ich sehe sie als hervorragende Möglichkeit zur weiteren Verbesserung der Mieterkommunikation. Sie verspricht aber nicht nur eine Steigerung der Kundenzufriedenheit, sondern auch – aufgrund möglicher ganzheitlicher Prozessabwicklung – eine starke Verbesserung aller Arbeitsabläufe. Schneller, einfacher, transparenter, koordinierter – so soll es zukünftig sein“, fasst GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann zusammen.

 

Die Mieter-App „GWW-Welt“ ist ab 1. Juni 2022 für iOS über den App Store und für Android über den Google Play Store kostenlos erhältlich.

 

Melden Sie sich jetzt an! Bei Problemen mit der Installation oder anderen Fragen zum Mieterportal oder zur App können Sie sich gern telefonisch an unseren zuständigen Mitarbeiter über die 03943 2643944 oder per Mail an mieterportal@gww-wr.de wenden.

 

Im folgenden Trailer erhalten Sie einen Überblick aller Funktionen in der App:

 

GWW als Initiator, Projektentwickler und Bauherr

Vom Besuch des Direktors des Verbands der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. (vdw), Jens Zillmann, bei der GWW

 

Die aktuellen Corona-Regelungen machen es möglich. Was bis vor kurzem noch nur digital möglich war, geht jetzt wieder ganz persönlich: die Verbandsmitglieder des Verbands der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. (vdw), erleben ihren Verband wieder Vorort und in Persona. So konnte der Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, Christian Zeigermann, am 23. Mai 2022 Verbandsdirektor Jens Zillmann in Wernigerode zu Gesprächen begrüßen. Es ging um die vielen aktuellen Themen, die die kommunalen Wohnungsgesellschaften bewegen. Und die vielen ermutigenden, die der GWW-Geschäftsführer zu präsentieren hatte.

Hier wurde die GWW kurzerhand zum Initiator, Projektentwickler und Bauherr zum Vorteil der Kommune. Die GWW baut gegenwärtig mit der August-Hermann-Francke-Grundschule in Wernigerode einen der modernsten kommunalen Grundschul-Neubauten Deutschlands. Das Besondere: Über einen PPP-Vertrag agiert die GWW als Projektentwickler und Bauherr der Schule bis zu deren Fertigstellung. Dann geht die Grundschule in Stadteigentum über. „Bisher läuft alles wie ein Uhrwerk. Wir als GWW sorgen verlässlich dafür, dass alles so wird, wie es sich die Stadtgesellschaft wünscht“, unterstrich Christian Zeigermann.

Er sah in Richtung Verband das Vorgehen aber auch als mögliche Blaupause für die Umsetzung von Investitionen und die viel beschworene Stadtrendite. Die kommunalen Töchter übernehmen Aufgaben im Auftrag der Mutter „Stadt“ und machen damit vieles möglich, was sonst eher schwierig umzusetzen ist. Der GWW- Geschäftsführer sprach sich vehement dafür aus, neue Kooperationen im sogenannten Stadt-Konzern zu entwickeln und umzusetzen.

In Wernigerode führt diese Kooperation jetzt auch dahin, dass ein städtebaulicher Missstand beendet wird und ein neues Stück attraktives Stadtquartier entsteht. Gemeint ist die Lutherstraße. Mit dem Schulneubau der Francke-Grundschule wird das Quartier von der GWW neu geordnet. Neben der Schule und Turnhalle und schönen Freiflächen wird ein Wohnareal für Familien wachsen.

An der „Heilung“ des Quartiers an der Lutherstraße nahe der neuen Francke-Schule arbeitet die GWW gegenwärtig zusammen mit einem Architektenteam zur Entwicklung einer Wohnanlage für Familien und Senioren inklusive einer fußläufig erreichbaren Einkaufsmöglichkeit. „2023“, so Christian Zeigermann im Gespräch mit Jens Zillmann, „soll es mit dem Bau losgehen“.

Als mögliche Blaupause für das Einwerben von Städtebaufördermitteln präsentierte der GWW- Geschäftsführer dann die Ergebnisse der Teilnahme der Stadt Wernigerode am europäischen Nachwuchs-Architekturwettbewerb „EUROPAN – Living Cities“ für das Areal rund um den Veckenstedter Weg.

Gerade wurde der Workshop mit den favorisierten italienischen Siegerentwürfen und Architekten zusammen mit Bauexperten durchgeführt. „Wir wollten entscheiden, welcher Entwurf final gestalterisch und wirtschaftlich umsetzbar ist und wer ihn plant und entwickelt,“ so Christian Zeigermann. Baubeginn sei für das Jahr 2024 vorgesehen. „Ein Stück zeitgenössische europäische Stadtgestaltung zieht so in Wernigerode ein“, freut sich der GWW-Geschäftsführer. Und regt an, in anderen Städten ähnliche Kooperationen und Kostenteilungen möglich zu machen und Städtebaufördermittel über die Kooperation mit den kommunalen Töchtern der Stadt möglich zu machen zur Gestaltung von Zukunfts-Projekten.

„Ein GWW-Vorhaben, das stark dem Klimaschutz gewidmet war, erhält jetzt unter dem Zeichen der Gas- und Energie-Quellen-Diskussion noch eine ganz andere Dimension“, so Christian Zeigermann und erläuterte dem Verbandsdirektor das aktuelle Projekt „Sonnenhauses“ im Pappelweg.
„Als modernes Passiv-Haus wird es alle Ansprüche an ökologisches Bauen und Wohnen und CO 2-Neutralität erfüllen. Mit interessanten Grundrissen und gehobener Ausstattung wollen wir damit Mieterinnen und Mieter ansprechen, die das besondere Wohnen suchen.“ Die GWW will aber auch hier ein Stück Zukunft beschreiben, wie man Häuser ganz ohne herkömmliche Energiequellen baut und betreibt nur mit Sonnenlicht, Solarthermie und Holzpellets-Heizung.

Während der gemeinsamen Besichtigung der frisch sanierten Walther-Grosse-Ring-Bauten kam Christian Zeigermann dann auch auf die Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft zu sprechen, die die kommunalen Vermieter sehr direkt zu spüren bekämen. In dieser Situation sei zum Beispiel der Aufzugbau keine „Schönheitsmaßnahme“ mehr, sondern eine Notwendigkeit, um Senioren das Leben in ihren angestammten Wohnungen so lange wie möglich zu erhalten. Es sei für den Sozialstaat wirtschaftlicher, den Aufzuganbau zu fördern im Vergleich zu weit höheren Sozial-Zuschuss-Kosten, die das Leben in Seniorenheimen erfordern würden.
„Aufzuganbau sollte heute deshalb nicht mehr als Luxus betrachtet werden, sondern als Fördermaßnahme für das lange Leben in den eigenen vier Wänden, das sich fast 90 Prozent aller Senioren für ihren Lebensabend wünschen“, fasste Christian Zeigermann zusammen. Er wünsche sich dabei verändertes Denken bei der Fördermittelvergabe und bat den Verbandsdirektor sich in dieser Sache weiter stark zu machen.

Verbandsdirektor Jens Zillmann bedankte sich beim GWW-Geschäftsführer am Schluss für die interessanten Ausführungen. Er freue sich über die Fortschritte der GWW in einer Zeit, wie er sagte, in der viele kommunale Wohnungsunternehmen in Sachsen-Anhalt Projekte zurückstellten, weil die Schere von Investition und zu erzielenden Mietpreisen zu groß werde. „Starke Kostenerhöhungen im Baugewerbe wirkten sich ungünstig auf die Investitionstätigkeit aus, obwohl der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum immer weiter wachse“, so Jens Zillmann. Er nähme viele Anregungen aus Wernigerode mit in die Verbandsdiskussion nach Magdeburg und zum Bund. Der VdW sei die Fach- und Interessenvertretung von rund 78 kommunalen Wohnungsunternehmen in Sachsen-Anhalt, sowie 26 Fördermitgliedern gegenüber der Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und anderer Organisationen hinsichtlich aller wohnungswirtschaftlichen und -politischen Themen.

GWW will zwei Projektentwürfe aus dem Europan-Wettbewerb „Living Cities – Lebendige Städte“ umsetzen

Nach Workshop Entscheidung für Fortentwicklung der Ideen von jungen italienischen Architekten*innen gefallen

Die Würfel sind gefallen: Nach einem zweitägigen Workshop Anfang Mai 2022 hat sich die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, entschieden, Ideen von zwei Projektentwürfen zu realisieren, die auf dem Areal Veckenstedter Weg 76-80 und Veckenstedter Weg 14a/Gießerweg 9 in der Harzstadt in den kommenden Jahren realisiert werden sollen.

 

Während ein Teil des Projektentwurfs Duet von vier jungen italienischen Architekten*innen im südlichen Teil des acht Hektar großen Areals umgesetzt werden soll, kommt am nördlichen Rand des Gebietes eine andere Gruppe junger italienischer Architekten*innen zum Zuge. Dort will die GWW Teile der Idee Living the new ecological Porous Garden City verwirklichen (siehe auch Jury-Urteile).

 

Daneben hatten sich zwei weitere Projekte junger europäischer Architekten*innen in dem zweitägigen Workshop dem Gremium aus Vertretern des Stadtrates und der Stadtverwaltung, Aufsichtsratsmitgliedern der GWW, Bauexperten, Vertretern von Europan und Vertretern anderer Tochterunternehmen der Stadt Wernigerode gestellt. Interessanterweise gab es für ein drittes der vier Projekte mit dem Schwerpunkt Betreutes Wohnen erste Gespräche mit anderen Teilnehmern des Workshops.

 

„Wichtig ist die Wirtschaftlichkeit und die Chance zur Umsetzbarkeit in der derzeitigen schwierigen Phase steigender Bau- und Materialkosten. Mit der Überarbeitung ihrer Pläne in kurzer Zeit haben die vier teilnehmenden Architekten-Gemeinschaften aber genau das gut umgesetzt und eine erstaunliche Flexibilität an den Tag gelegt“, zeigt sich Christian Zeigermann, Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, sehr zufrieden. So wurde aus Wirtschaftlichkeitsgründen bei einem Projekt die geplante Tiefgarage verworfen und durch eine ebenerdige Lösung ersetzt. Beim zweiten Gewinnerprojekt wurden wegen der Kosten Änderungen an den Fassaden umgesetzt.

 

Der Europan-Wettbewerb „Living Cities – Lebendige Städte“ ist damit für Wernigerode beendet. Nun folgen weitere Abstimmungen mit den Architekten*innen – erste Planungsentwürfe werden erwartet. Im Ergebnis sollen im November 2022 finale Planungsentwürfe bereitstehen, die dem GWW-Aufsichtsrat vorgelegt werden können. Bei Zustimmung geht es ab Januar 2023 in die konkrete Planung. „Ende 2023/Anfang 2024 könnte dann die Bauphase beginnen. Frühestens im Frühjahr 2024 würde zuerst das Duet-Projekt im Norden des Areals realisiert werden, danach das zweite im südlichen Teil“, erläutert Christian Zeigermann die kommenden Schritte.

 

„Spannend war für mich, dass die am Workshop teilnehmenden jungen italienischen und spanischen Architekten*innen bestimmte Komponenten wie den Lichteinfall oder die Verwendung ökologisch wertvoller Baustoffe wie etwa Holz schon als Selbstverständlichkeit von Anfang an in ihre Planungen mit einbezogen hatten. Das ist in deren Ländern schon viel mehr Standard als bei uns in Deutschland“, ergänzt der Geschäftsführer des städtischen Wohnungsunternehmens. Christian Zeigermann zeigt sich beispielsweise beeindruckt von den verschiedenen Dach-Höhen beim Entwurf Living the new ecological Porous Garden City. Damit würde die typische Dachlandschaft der Häuser in Wernigerode genauso aufgenommen wie die Topografie der umliegenden gebirgigen Landschaft. Beim Duet-Projekt habe vor allem die Wirtschaftlichkeit überzeugt und wie die Idee des Mehr-Generationen-Wohnens in Gebäuden im Reihenhaus-Stil konkret umgesetzt werde. Während im Erdgeschoss Wohnraum für die Großeltern entstünde, würden darüber die Kinder und Enkel wohnen.

 

„Mit der Realisierung der Entwürfe wollen wir auch Impulse setzen für eine europäische Denkweise beim Entwerfen und Realisieren von Wohnungsbauten. Das soll inspirierend wirken für andere Bauherren, Wohnungsunternehmen und Architekten“, spannt Christian Zeigermann den Bogen über Wernigerode hinaus.

 

Zur Intention für den Wettbewerb und die anschließende Realisierung sagt der GWW-Geschäftsführer: „Mietwohnraum für junge Familien ist im Stadtgebiet von Wernigerode knapp. Die meisten müssen aufs Umland ausweichen. Das will die GWW mit dem neuen Areal am Bürgerpark nun ändern und dabei gleichzeitig Impulse für das Mehr-Generationen-Wohnen setzen.“

 

Aus dem Jury-Urteil des Projektentwurfs Duet, der beim Europan-Architektur-Wettbewerb auf nationaler Ebene einen ersten Preis errungen hatte:

 

Das Projekt Duet zeigt auf den ersten Blick eine nahezu gleiche schlichte Baukörperkonstellation mit überraschendem Innenleben. Angeboten werden hier nutzungsoffene Bereiche, Geschosswohnungen mit Laubengangerschließung und Maisonetten. Die äußerst clevere innere Organisation – durchlässige Streifen mit Nasszellen und Treppen wechseln sich ab mit reinen Zimmer-Zonen – Fassaden und innere Wände verspringen zueinander. Das generiert viele Kombinationsmöglichkeiten für ein differenziertes Wohnungsangebot, entsprechend der Verschiedenheit heutiger Haushalte. Die Bauweise zeigt Bewusstsein für die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Klimatauglichkeit. Die Vorschläge weisen beispielhaft optimistisch in die Zukunft.

 

Aus dem Jury-Urteil des Projektentwurfs Living the new ecological Porous Garden City, der auf lokaler Ebene gewonnen hatte:

Living the new ecological Porous Garden City versucht das Betrachtungsgebiet in den gesamtstädtischen Kontext zu setzen. Die Weiterentwicklung zur sogenannten „porösen Gartenstadt“ überzeugt in dem Aufbrechen durch Fußgängerbereiche, Radfahrerzonen und grüne Korridore. Die Umgebung wird mit verschiedenen Dach-Höhen-Entwicklungen gut aufgenommen und markiert den nördlichen Stadteingang mit einem prägnanten Gesamterscheinungsbild. Die angebotenen Wohnungen weisen eine passende Dichte und Wirtschaftlichkeit aus. Die Grundrisse sind gut gemischt, wobei der Schwerpunkt eher in mittleren bis großen Wohnungen liegt.

 

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Die Vollsanierung des Wohnblockes im Walther-Grosse-Ring 22-25 schreitet immer weiter voran. Bis August werden 40 vollsanierte Wohnungen geschaffen. Zusätzlich werden neben einer Neugestaltung der Außenanlagen an den Eingängen Aufzüge entstehen.

 

Besonders die 4-Raum-Wohnungen bestechen durch ihre großzügigen Wohnflächen und lichtdurchfluteten Zimmer. Die ca. 75 m², bestehend aus Küche, Bad und 4 Zimmern, laden zum wohnen und wohlfühlen ein.

 

Um die Wohnung sehr einfach zu reservieren oder sich unsere Musterwohnung anzusehen, können Sie gern unseren Mitarbeiter aus der Wohnungswirtschaft, Herrn Seltitz, kontaktieren. Schreiben Sie gern eine Mail an leon.seltitz@gww-wr.de oder rufen Sie an unter 03943 2643934.

 

Einige Eindrücke der 4-Raum Wohnung finden Sie unter dem folgenden Link:

4-Raum-Wohnung im Walther-Grosse-Ring

 

 

Bauaufträge der GWW gehen fast ausschließlich an Handwerk und Industrie der Stadt Wernigerode und der Region

 

Wichtiger Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen

 

Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, beschäftigt für ihre umfangreichen Aktivitäten in den Bereichen Instandhaltung, Sanierung und Neubau nahezu ausschließlich Unternehmen aus Wernigerode und der Region. „Wir haben unsere Sanierungs- und Neubauaktivitäten in den letzten beiden Jahren neu strukturiert und stark erweitert. Dabei kommen aber in ganz großem Umfang Wirtschaft und Handwerk der Stadt Wernigerode und der Umgebung zum Zuge“, erklärt Christian Zeigermann, Geschäftsführer der GWW. So bliebe der größte Teil der investierten Gelder auch in der Region und sorge für den Erhalt von Arbeitsplätzen.

 

Von 41 aktuell beauftragten Unternehmen in Bereichen wie etwa Heizung-Lüftung-Sanitär (HLS), Elektro-, Maler und Bodenbelag, Dach, Fliesenleger, Maurer, Rohrreinigung, Schlosser, Tief- und Straßenbau oder Werbetechnik kommen 35 direkt aus Wernigerode und dem Umland, die anderen u. a. aus Magdeburg, Oschersleben und Quedlinburg. Nur bei Gewerken, die nicht in Wernigerode ansässig sind, kommen auswärtige Unternehmen zum Zuge. Beispiel Aufzugsbau und -betreuung: Die beiden Spezialfirmen haben ihren Sitz in Leipzig und Bremen.

 

Für große und komplexe Aufgaben nutzt die GWW zunehmend das Know-how von Spezialisten, die als Generalunternehmen die Projekte realisieren. „Wir haben als Wohnungsunternehmen bei weitem nicht die personellen Kapazitäten, um solche Großvorhaben selbst voranzutreiben“, erläutert Christian Zeigermann.

 

Beispiele sind die komplexe Sanierung des Walther-Grosse-Rings 22-25 und der Neubau der August-Herman-Francke-Grundschule. Für beide Vorhaben beauftragte die GWW die Industriebau Wernigerode GmbH als Generalunternehmer mit der Realisierung.

 

Dies bedeutet beim leerstehenden Komplex Walther-Grosse-Ring 22-25 unter anderem die komplette Sanierung der Wohnungen, Fassadensanierung, Installation neuer Aufzugsanbauten und Umgestaltung der Eingangsbereiche. Das Bauvorhaben wird als Arbeitsgemeinschaft mit GP Papenburg Hochbau GmbH realisiert. Letztere übernimmt vor allem Verwaltungsaufgaben im Rahmen der Sanierung. Für die Durchführung fast aller Sanierungsmaßnahmen sind Handwerksbetriebe aus Wernigerode und dem Umland herangezogen worden.

 

Den Neubau der August-Herman-Francke-Grundschule und den anschließenden Abriss des alten Gebäudes hat die GWW als Bauherr ebenso der Industriebau Wernigerode GmbH übertragen. Auch hier kommen nahezu ausschließlich Unternehmen aus Wernigerode und der Region zum Zuge.

 

„Mit der Einbindung regionaler Firmen erhalten wir uns die Flexibilität und Terminsicherstellung im Bauablauf. Kurze Wege sind für alle Baubeteiligte von Vorteil und kommen dem Projekt zugute“, erklärt Michael Truthmann, Geschäftsführer der Industriebau Wernigerode GmbH.

 

Ein weiteres Beispiel: Aktueller baulicher Schwerpunkt der GWW ist auch die Sanierung von Leerwohnungen. „Wir wollen im Jahr 30 bis 40 solcher Wohnungen umfassend sanieren. Auch hier können wir personell nicht jede einzelne Bauleistung der verschiedenen Gewerke beauftragen, kaufmännisch begleiten und überwachen. Deshalb haben wir uns vor zweieinhalb Jahren mit der B&O Bau und Projekte GmbH Chemnitz einen Spezialisten ins Boot geholt, der bundesweit für die Wohnungswirtschaft tätig ist und über das entsprechende Know-how verfügt“, erklärt der GWW-Geschäftsführer. Nur so könnten die Leerwohnungen schnell, kostengünstig und kompakt saniert werden. Beispielhaft sei die Vorgehensweise: Die GWW-Verwalter vermerken in einer speziellen App des Unternehmens die notwendigen Arbeiten – ob es um Badsanierung, Maler- oder Fußbodenarbeiten geht. Dies sind nur einige Klicks, und dann hat B&O Bau und Projekte GmbH vier Wochen Zeit, um alle Arbeiten zu realisieren. Das Unternehmen managt letztlich die Steuerung der einzelnen Vorhaben und übernimmt etwa die Gewährleistung.

 

„Für die einzelnen handwerklichen Leistungen bindet unser Unternehmen, die B&O Bau und Projekte GmbH, nahezu ausschließlich Unternehmen aus Wernigerode und dem Umland. Unternehmen aus anderen Regionen kommen nur zum Zuge, wenn die aktuellen Kapazitäten der regionalen Handwerksbetriebe nicht ausreichen“, bestätigt Enrico Wendler, der zuständige Abteilungsleiter Leerwohnungssanierung des Unternehmens aus Chemnitz.

 

Die Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben besteht zudem schon seit vielen Jahren. Wie mit der Wernigeröder Interbau Holger Bittner:

 

„Seit 1994 reparieren wir Türen und Fenster für die GWW. Damit ist sie einer unserer größten Auftraggeber, was natürlich auch der Sicherung von Arbeitsplätzen bei uns im Unternehmen dient“, erklärt Interbau-Inhaber Holger Bittner.

 

„Wir sind stolz, dass wir als Tochterunternehmen der Stadt unseren Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen in Industrie und Handwerk in und um Wernigerode leisten können“, resümiert GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann.

 

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