Unser Geschäftsführer Christian Zeigermann äußerte sich im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Wernigerode zu seinem ersten Amtsjahr und den Plänen für das Jahr 2021. Einige Projekte sind u.a. der Neubau der Francke-Grundschule, eine Komplettsanierung im Walther-Grosse-Ring, aber auch die Sanierung von über 100 Wohnungen in verschiedenen Stadtgebieten.
In den letzten drei Wochen konnte man vor Ort oder auch in unserem bereitgestellten Livestream den Abriss des Objekts am Veckenstedter Weg verfolgen. Die Arbeiten sind beendet und der GWW stehen ab sofort 4000 m² neues Bauland zur Verfügung. Auf der freien Fläche sollen 20 bis 40 Mietwohnungen in Mehr-Generationen-Häusern mit Frei- und Gemeinschaftsräumen für alle entstehen.
Energetisch und wirtschaftlich rentable Konzepte stehen dabei im Vordergrund. Dazu wird bis Ende 2021 auch ein internationaler Architektenwettbewerb gestartet. Die GWW strebt hier Häuser mit einer klaren Baustruktur und gutem Raumkonzept an.
Zudem möchte das Wohnungsunternehmen mit der Bebauung eine neue städtebauliche Kante zu den anderen Stadtteilen in der Umgebung als mögliches Eingangstor schaffen.
In der folgenden Galerie haben wir einige Eindrücke der Abrissarbeiten für Sie zusammengestellt:
Korso, Fotoaktion und Mieterfest
Wie Wohnungsgesellschaft ihr 30-jähriges Bestehen feiert
Ein großer Vermieter Wernigerodes steht vor einem Jubiläum: Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft wird im März 30 Jahre alt. Die Corona-Krise hat das Unternehmen bislang recht gut gemeistert.
Der Start ins Jahr 2021 ist für die GWW Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode (GWW) zugleich ein Start ins 30. Jahr ihres Bestehens. Am 11. März 1991 wurde die Gesellschaft als GmbH und Tochter der Stadt gegründet. Und trotz der besonderen Bedingungen wolle es sich Wernigerodes großer Vermieter 2021 nicht nehmen lassen, auf drei Jahrzehnte zurückzublicken und mit seinen Mietern corona-konform zu feiern, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Das neue Jahr 2021 wird für uns das Aktionsjahr an sich. Im vergangenen haben wir an der Neuordnung der GWW gearbeitet und in die nahe Zukunft geplant. 2021 beginnt nun die Umsetzung unserer Planungen und Strategien“, unterstreicht Christian Zeigermann, der seit einem Jahr die Geschicke des Unternehmens lenkt. Laut dem Geschäftsführer gehören dazu die Aktionen und Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum: „Dabei wollen wir ganz Wernigerode, alle Mieterinnen und Mieter und Bewohner mit einbeziehen“, wird er in der Mitteilung des Vermieters zitiert.
So sei unter anderem ein Stadt-Korso zu 30 geschichtlich interessanten GWW-Gebäuden und -Lokalitäten als Angebot für Mieter und Bewohner geplant, um sich vor Ort mit der Geschichte der Wohnungsbaugesellschaft vertraut zu machen. Ein Stadtplan solle dazu informieren, Orientierung geben und ein Gewinnspiel enthalten. „Wir würden uns freuen, wenn sich viele Wernigeröder an unserem ‚Korso GWW 30‘ beteiligen und dabei mehr über unsere Unternehmensgeschichte erfahren“, so Zeigermann weiter.
Meilensteine der GWW-Geschichte und persönliches Erleben der Mieter werde auch die Unternehmenschronik zum 30. enthalten, die zusammen mit dem Stadtarchiv und vielen Akteuren entstehe. Sie soll in Form der ersten GWW-Mieterzeitung herausgebracht und verteilt werden. Fakten und Emotionen aus 30 Jahren GWW werde zudem ein Jubiläumsvideo zeigen, das die Wohnungsbaugesellschaft im Frühjahr vorstellen möchte. Beteiligt sind Fotografen und Videoproduzenten aus der bunten Stadt am Harz. Das Video werde multimedial präsentiert.
Die GWW-Kanäle in den sozialen Medien wie Facebook sollen 2021 von Erinnerungsfotos an 30 Jahre Unternehmensgeschichte leben. Dazu gibt es eine Mieter-Fotoaktion: „Mein Erinnerungsfoto“ zum 30. Bestehen. Prämiert werden am Ende des Jahres zusammen mit einer Mieterjury die originellsten Motive, heißt es weiter.
„Wir wünschen uns zudem im Herbst 2021 ein großes Mieterfest im Bürgerpark“, ergänzt Zeigermann. Das hänge aber von der Corona-Lage in Stadt und Land ab. „Außerdem haben wir auch noch einige Überraschungen parat, alle aber corona-unabhängig. Die Wernigeröder dürfen gespannt sein“, verspricht der Chef.
Zudem präsentiert Christian Zeigermann das eigens entwickelte Logo zum 30., das ab jetzt auf das Jubiläumsjahr aufmerksam machen wird. „Es steht für uns als Fest-Logo, aber auch als Zeichen, wie lange es in Wernigerode nun schon gelungen ist, gutes Wohnen und soziale Faktoren zum Wohl der Wernigeröder Bürgergesellschaft zu verbinden.“
„Das nicht einfache Jahr 2020 haben wir mit positiver Bilanz abgeschlossen“, macht Zeigermann nochmal deutlich. „Ohne Erlösausfälle bei Mieten und Gewerbe. Mit dem Ergebnis erster Service- und Vermietungserfolge im neu geordneten Bereich Wohnungswirtschaft. Und mit einem festgezurrten Fünf-Jahres-Plan für Bau und Modernisierung unserer Bestände. Wir gehen also mit einem festen Kurs und mit großem Arbeitspensum ins Jubiläumsjahr.“
Quelle: Harzer Volkstimme vom 28.01.2021
Die Goodnews GmbH hat für uns ein Video erstellt, in dem aufgezeigt wird, warum es sich lohnt, bei der GWW zu wohnen, was wir unseren Interessenten und Mietern bieten ,wo man unsere Angebote findet und vieles mehr.
Sehen Sie selbst:
Fünf Millionen Euro investiert die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft in die Modernisierung eines Wohnblocks im Stadtfeld Wernigerode.
Ein einsames Paar Schuhe steht vor dem Aufgang zum Walther-Grosse-Ring 22. Ordentlich nebeneinander aufgestellt – als würde der Besitzer gleich zurückkehren. Dem ist aber nicht so. Der Fünfgeschosser im Wernigeröder Wohngebiet Stadtfeld steht leer. Ebenso wie die drei Nachbareingänge. Hier sind schon lange keine Schritte mehr durchs Treppenhaus gehallt.
Das soll sich nun bald ändern. Im Oktober hat die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft (GWW) den Bauantrag eingereicht. Im Mai 202[1] sollen die Arbeiten beginnen. Wie GWW-Chef Christian Zeigermann informiert, wird der ganze Block modernisiert. Das städtische Wohnungsunternehmen habe die Wohnungen ganz bewusst leer gezogen. Erst war vorgesehen, den Block abzureißen. Diese Pläne sind jedoch inzwischen passé. „Wohnraum in Wernigerode ist begrenzt“, sagt Zeigermann. Die GWW wolle gegensteuern, wolle mehr Wohnraum vor allem für Familien und für Senioren schaffen.
Fahrstuhl an der Rückseite
„Diese Wohnblöcke sind für uns nicht nur ein Überbleibsel aus DDR-Zeiten“, sagt Zeigermann. Die Bausubstanz der „Platte“ sei „gut“. „Es wäre schade, die einfach runterzubrechen.“
Um den Bedürfnissen der künftigen Mieter gerecht zu werden, seien die Grundrisse der Wohneinheiten verändert worden. „Wir wollen einige Vier-Raumwohnungen schaffen und nehmen deshalb Ein-Raum-Wohnungen weg.“ Insgesamt sollen 40 Wohneinheiten entstehen – mit vier, drei und zwei Räumen. Die gute Erreichbarkeit wird dabei groß geschrieben. Die Treppen vor den Eingängen kommen weg. Die Erdgeschosswohnungen werden künftig ebenerdig zu erreichen sein. „Wir schaffen 20 Parkplätze, drei davon sind behindertengerecht.“ An der Rückseite des Wohnblocks wird pro Hauseingang ein Fahrstuhl angebaut. Auch die Balkons sollen erneuert werden.
Weitere Sanierungen
Zeigermann rechnet mit etwa anderthalb Jahren Bauzeit. Rund fünf Millionen Euro will die GWW in den Block investieren. Auch die anderen Plattenbauten in den Wohngebieten Stadtfeld, Burgbreite und Harzblick sollen nach und nach saniert werden – wie in der Dr.-Jacobs-Straße bereits begonnen. „Eigentum verpflichtet schließlich“, sagt der GWW-Chef. Dann aber nicht das Rundum-Paket wie im Walther-Grosse Ring. „Da geht es ausschließlich um die energetische Sanierung. Die Wohnungen fassen wir nicht groß an.“
Angefasst werden sollen aber die zumeist öden Grünflächen und Innenhöfe in den Wohnvierteln, kündigt Zeigermann an. Deshalb habe die GWW eine Planerin beauftragt, die die Freiflächen anhand von Luftbildaufnahmen analysiert und Strategien für die jeweiligen Quartiere erarbeitet.
Künftig höhere Mieten?
„Ob nun Mietergärten oder Gemeinschaftsgärten – uns geht es darum, Identität zu schaffen“, erläutert Zeigermann. „Ich will, dass die Leute, die auf dem Balkon sitzen, runter gehen, weil dort etwas passiert, weil dort wieder Leben ist.“ Gerade für die Mieter mit wenig Geld sei das eine schöne Ergänzung, ist sich der GWW-Chef sicher. „Wenn die Kinder mitkriegen, woher die Mohrrübe eigentlich kommt, dann ist schon was erreicht.“
Apropos schmaler Geldbeutel: Müssen die Mieter wegen der anstehenden Sanierungen mit höheren Mieten rechnen? „Die Angst können wir nehmen“, sagt Christian Zeigermann. Dort wo lediglich die Hülle energetisch saniert werde, würden als Nebeneffekt die Kosten für Energie sinken, weil ja auch weniger Energie verbraucht werde. „Natürlich müssen wir die Teilsanierung umlegen. Aber wirklich nur das, was notwendig ist“, so der GWW-Chef. „Die Mieten bleiben im Rahmen.“ Anders sehe es im Walther-Grosse-Ring 22 bis 25 aus. Hier handle es sich um eine komplexe Sanierung. „Die Investitionskosten müssen wir durch die Mieten reinbekommen.“ Ziel der GWW sei es, das ist Zeigermann wichtig zu betonen, als Vermieter für alle Bevölkerungsgruppen da zu sein – für die mit kleinem, mittlerem und großem Geldbeutel.
Quelle: Harzer Volkstimme vom 26.11.2020
Bild: Yvonne Sielaff
Die letzten Mieter sind ausgezogen. Die Tage des alten Wohnhauses am Zaunwiese-Kreisel sind gezählt. Im Januar soll der Block im Veckenstedter Weg 76 bis 80 dem Erdboden gleich gemacht werden. 100 000 Euro koste der Abriss, informiert Christian Zeigermann, Chef der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft (GWW). Die Wohnungen direkt gegenüber des Bürgerparks gehören zum Bestand des städtischen Wohnungsunternehmens. Für die Arbeiten seien 60 000 Euro Fördergeld beantragt worden.
Warum Abriss und nicht Sanierung? Eine Sanierung sei unwirtschaftlich, sagt Christian Zeigermann. Der Wohnblock mit den 21 Wohnungen sei um 1940 erbaut worden. Die Materialien, die im Zweiten Weltkrieg für den Bau genutzt wurden, seien „einfach schlecht“. Dazu kommt, dass der Zahn der Zeit an dem Wohnhaus genagt hat. Der Putz bröckelt, Fenster und Türen sind alt und verschlissen.
Mit dem Abriss des Wohnblockes werden 5000 Quadratmeter Fläche frei – für das Wohnungsunternehmen, das immer auf der Suche nach Bauland ist, ist das ein Glücksfall. Geplant sei daher, auf dem freiwerdenden Gelände Mehrfamilienhäuser mit modernen Wohnungen zu bauen. Drei Millionen Euro will die GWW investieren.
Inspiration von außen
„Wir wollen dort nicht einfach nur einen Klotz hinsetzen“, so der GWW-Chef über die Pläne des Unternehmens. Das Grundstück befinde sich an einer besonderen Schnittstelle zwischen dem Wohngebiet Harzblick und dem Bürgerpark. Da müsse man städtebaulich und zielgruppenorientiert denken.
Deshalb will sich die GWW an dem europaweiten Architekturwettbewerb der Plattform „europan.de“ beteiligen. Die Initiative, die 1989 ins Leben gerufen wurde, verfügt über ein Netzwerk aus Fachleuten, Architekten, Stadtplanern und rund 250 europäischen Städten, die gemeinsam die Themen erarbeiten und analysieren und aus deren Reihen auch die Jurys besetzt werden. Der Wettbewerb richte sich an junge Architekten unter 40 Jahren. Teilnehmer könnten jeden in Europa angebotenen Standort zur Bearbeitung wählen, heißt es auf der Website der Architekturplattform. Teilnehmer unterschiedlicher Nationalität können sich zu Arbeitsgemeinschaften zusammenschließen. In jedem Land kürt eine Jury Preisträger für die jeweiligen nationalen Standorte.
„Durch diesen Prozess entstehen sicherlich die unterschiedlichsten Ideen“, so die Hoffnung von Zeigermann. „Unser Ziel ist es, 2023 zu bauen.“
Objekte sind unrentabel
Der Veckenstedter Weg 76 bis 80 ist nicht der einzige Wohnblock in dem Quartier, der bald der Vergangenheit angehört.
Nur wenige hundert Meter weiter an der Ecke Veckenstedter Weg/Gießerweg steht ein weiteres Relikt aus den 1940er Jahren. Das Gebäude neben dem Waldorf-Kindergarten befindet sich in einem ähnlich maroden Zustand. Nur noch zwei von 17 Wohnungen sind belegt. „Für uns ist das Objekt unrentabel“, sagt Christian Zeigermann. Schließlich müsse trotz der vielen leerstehenden Wohnungen das ganze Gebäude unterhalten werden. Eine Sanierung sei wie auch im Veckenstedter Weg schwierig. „Da hilft nur noch Abriss und Neubau.“
Aber das ist noch Zukunftsmusik. Im Investitionsplan der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft für die nächsten fünf Jahre ist das 3778 Quadratmeter Grundstück nicht zu finden. Dennoch: Die GWW müsse früher oder später tätig werden. Auch hierfür würde sich möglicherweise der Wettbewerb von „europan.de“ anbieten, so Zeigermann.
Quelle: Harzer Volkstimme vom 16.11.2020
Bild: Yvonne Sielaff
Lange haben Lehrer und Schüler der Franckeschule darauf gewartet. Im April 2021 geht es endlich los. Die neue Grundschule wird gebaut. Der Umzug in ein modernes Gebäude rückt damit in greifbare Nähe.
Bis dahin ist die Terminkette allerdings eng gestrickt. „Wir liegen bisher im Zeitplan“, sagt Christian Zeigermann, Chef der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft (GWW). „Aber es ist schon sehr sportlich. Alle müssen mitziehen.“ Elf Millionen Euro will das städtische Unternehmen in den Neubau investieren. Der Bauantrag dafür sei im Oktober eingereicht worden.
„Parallel dazu bereiten wir die Ausschreibung vor“, informiert Zeigermann im Volksstimme-Gespräch. „Wir wollen Generalunternehmen auffordern, uns ihre Angebote einzureichen.“ Für Ende Januar rechne er mit der Vergabeentscheidung durch den Aufsichtsrat. Bis dahin, so die Hoffnung des GWW-Chefs, sollte auch die Baugenehmigung vorliegen. „Dann hätten wir alles unter Dach und Fach.“
Dreigeschosser mit allerlei Ausstattung
Und darauf können sich Schüler und Lehrer freuen: Gründach, Lernterrasse, eine Aula als Zentrum der Schule, dazu zehn Klassenräume und sechs Fachkabinette. Geplant ist ein dreigeschossiges Haupthaus mit einem flachen Anbau. Allein für den Hort stehen 3800 Quadratmeter zur Verfügung.
Die Fachkabinette werden in der ersten Etage untergebracht, die zehn Klassenräume mit mobilen Wänden in der zweiten Etage. Verglaste Laubengänge, die rund um die beiden Obergeschosse führen, sollen Schatten spenden und gleichzeitig als Fluchtweg dienen. Entstehen soll der Neubau dort, wo sich im Moment noch der Sportplatz der Schule befindet.
„Unser großes Ziel ist es, dass der Unterricht nach den Sommerferien am 25. August 2022 im neuen Gebäude beginnen kann“, sagt Christian Zeigermann. „Unter der Voraussetzung, dass wir die Baugenehmigung zeitnah bekommen.“ Ansonsten lasse sich ein Neubau zeitlich „relativ gut“ koordinieren. Es könne natürlich zu Verzögerungen durch Frost oder auch Corona kommen.
Altes Gebäude aus den 1970er Jahren
Dennoch: Die Tage im alten Schulgebäude sind gezählt. Glücklicherweise. 1978 wurde das Gebäude als Polytechnische Oberschule vom Typ „Erfurt“ erbaut. Fenster und Dämmung sind längst verschlissen. Der Speiseraum ist zu klein. Es mangelt an Barrierefreiheit und an Schallschutz. Und auch von außen bietet die Grundschule keinen schönen Anblick.
Deshalb gibt es schon lange Bemühungen, das Haus zu modernisieren. So bewarb sich die Stadtverwaltung mehrfach um Fördergeld für eine energetische Sanierung. Dann schwenkte man um, wollte die Schule allein mit städtischen Mitteln umbauen. Aber nichts passierte. Bis die Stadt mit der GWW eine Tochterfirma ins Boot holte.
Der Stadtrat gab Anfang des Jahres grünes Licht für Verkauf von Gebäude und Grundstück an das Wohnungsbauunterneh¬men. Seither laufen die Planungen für den Neubau auf Hochtouren. Aber nicht nur davon profitiert die Stadt. Mit der GWW spart sie sich die Investition, mietet sich später lediglich in das Gebäude ein.
Nach Neubau folgt der Abriss
Mit dem Umzug ins neue Schulhaus seien die Bauarbeiten jedoch längst noch nicht zu Ende, wie Christian Zeigermann informiert. „Der Abriss der alten Schule ist für Oktober 2022 geplant.“ Danach werde der neue Schulsportplatz angelegt, der im April 2023 eingeweiht werden könnte.
Auch für die knapp 3000 Quadratmeter Freifläche an der Lutherstraße gibt es schon Pläne. Dort soll Wohnraum für Familien entstehen. Dafür wolle die GWW in 2024 und 2025 rund sechs Millionen Euro investieren.
Quelle: Harzer Volkstimme vom 9.11.2020
Bild: Yvonne Sielaff
GWW bei 6. Harzer Firmenlauf erfolgreich
GWW höchst sportlich
Zum ersten Mal dabei und gleich mit dem Team den 12. Platz erlaufen. So erfolgreich war der 6. Harzer Firmenlauf am 24. September für die GWW – bei bestem Laufwetter und ausgezeichneter Sicht auf das märchenhafte Wernigeröder Schloss.
Er führte die über 200 Teams mit ca. 1 000 Teilnehmern 2,2 Kilometer lang durch den Bürgerpark von Wernigerode, organisiert als Event in der idealen Kombination von Sport, Firmenaktivität und Netzwerkarbeit für den ganzen Harz. Der Harzer Firmenlauf fand dieses Jahr unter speziellen Corona-Sicherheitsvorkehrungen statt.
GWW-Teilnehmerin Luisa Storm, Assistentin der Geschäftsleitung, zum Abschneiden des GWW-Teams: „Wir waren ein Team aus acht GWW-Mitarbeitern, haben nur zweimal zusammen trainiert und sind deshalb mit unserem Abschneiden in der Mixed-Staffel auf den Plätzen 12 und 26 mehr als zufrieden. Zudem war es für alle ein schönes Gemeinschaftserlebnis.“ Die Teilnahme von acht der insgesamt 24 GWW-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern zeuge zudem von einem sportlichen Unternehmen. „Ich denke, man kann mit dieser Teilnehmerzahl nicht sagen, dass wir ‚Bürohengste‘ sind. Das freut mich“, sagt Luisa Storm lachend.
Der 6. Harzer Firmenlauf, an dem die GWW erstmalig auf Einladung teilnahm, soll nicht das letzte Sportereignis dieser Art gewesen sein. Luisa Storm erzählt: „Als wir nach dem Lauf (coronakonform) gemeinsam bei Speis und Trank zusammensaßen und zufrieden auf unser Ergebnis blickten, beschlossen wir, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.“ Vielleicht könne man dann noch mehr als acht Läufer aus dem Hause gewinnen, hofft die Assistentin der GWW-Geschäftsleitung.


Abriss am Veckenstedter Weg 76-80
Maroder Block muss weichen
Der Wohnblock im Veckenstedter Weg hat seine besten Jahre längst hinter sich. Die meisten Wohnungen stehen leer. Der Abriss ist besiegelt. Das städtische Wohnungsbauunternehmen will hier neu bauen.
Wernigerode ● Kletterpflanzen ranken die Hausfassade hinauf. Mehrere Laubbäume spenden Schatten. Doch der erste Blick trügt. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, in welch schlechtem baulichen Zustand sich der Wohnblock Veckenstedter Weg 76 bis 80 befindet. Der alte Putz bröckelt hier und da, die meisten Fenster sind gardinenlos und verschmutzt. Nur noch zwei der insgesamt 21 Wohnungen sind aktuell belegt. Eine Sanierung des Wohnblocks sei „unwirtschaftlich“, sagt Christian Zeigermann, Chef der Gebäude- und Wohnungbaugesellschaft (GWW) im Volksstimme-Gespräch. Die Wohnungen direkt gegenüber des Bürgerparks gehören zum Bestand des städtischen Wohnungsunternehmens. Der zweigeschossige Block aus den 1940er Jahren soll demnächst weichen, informiert Zeigermann. Die GWW habe deshalb versucht, neue Wohnungen für die verbliebenen Mieter zu finden. „Und es ist uns auch gelungen.“ Der Abriss sei für die ersten drei Monate des Jahres 2021 geplant. Mit dem Abriss des Wohnblockes werden 5000 Quadratmeter Fläche frei – was für das Wohnungsunternehmen ein Glücksfall ist. „Wir sind immer auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Bauland“, sagt Christian Zeigermann. Geplant sei daher, auf dem freiwerdenden Gelände Mehrfamilienhäuser mit modernen Wohnungen zu bauen. „Wir wollen uns auf dem Neubau- Wohnsektor breiter aufstellen.“ Ende 2021 will das Wohnungsunternehmen in die Planungen für den Neubau am Veckenstedter Weg einsteigen. Gebaut werde frühestens 2023. Erklärtes Ziel der GWW ist laut Zeigermann, künftig durch Neubau und durch Sanierungen hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Dem städtischen Unternehmen gehe es dabei darum, Wohnungen für Menschen jeden Einkommens anzubieten. „Das ist unsere Aufgabe als Tochter der Stadt.“ Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft verwaltet in Wernigerode etwa 3000 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 176 000 Quadratmetern. Die Wohnungen befinden sich unter anderem in den Wohngebieten Burgbreite, Stadtfeld, Harzblick und im Ortsteil Benzingerode. Nach Angaben des Unternehmens wohnen 7000 Wernigeröder bei der GWW. Dazu kommen 32 Gewerbeeinheiten, darunter das Wernigeröder Kino Volkslichtspiele, der Fürstliche Marstall, das Krummelsche Haus und das Ärztehaus am Platz des Friedens. Im kommenden Jahr feiert die GWW ihr 30-jähriges Bestehen.
Quelle: Harzer Volksstimme vom 15. Juli 2020
Bild: Yvonne Sielaff
