Bauaufträge der GWW gehen fast ausschließlich an Handwerk und Industrie der Stadt Wernigerode und der Region

 

Wichtiger Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen

 

Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH, GWW, beschäftigt für ihre umfangreichen Aktivitäten in den Bereichen Instandhaltung, Sanierung und Neubau nahezu ausschließlich Unternehmen aus Wernigerode und der Region. „Wir haben unsere Sanierungs- und Neubauaktivitäten in den letzten beiden Jahren neu strukturiert und stark erweitert. Dabei kommen aber in ganz großem Umfang Wirtschaft und Handwerk der Stadt Wernigerode und der Umgebung zum Zuge“, erklärt Christian Zeigermann, Geschäftsführer der GWW. So bliebe der größte Teil der investierten Gelder auch in der Region und sorge für den Erhalt von Arbeitsplätzen.

 

Von 41 aktuell beauftragten Unternehmen in Bereichen wie etwa Heizung-Lüftung-Sanitär (HLS), Elektro-, Maler und Bodenbelag, Dach, Fliesenleger, Maurer, Rohrreinigung, Schlosser, Tief- und Straßenbau oder Werbetechnik kommen 35 direkt aus Wernigerode und dem Umland, die anderen u. a. aus Magdeburg, Oschersleben und Quedlinburg. Nur bei Gewerken, die nicht in Wernigerode ansässig sind, kommen auswärtige Unternehmen zum Zuge. Beispiel Aufzugsbau und -betreuung: Die beiden Spezialfirmen haben ihren Sitz in Leipzig und Bremen.

 

Für große und komplexe Aufgaben nutzt die GWW zunehmend das Know-how von Spezialisten, die als Generalunternehmen die Projekte realisieren. „Wir haben als Wohnungsunternehmen bei weitem nicht die personellen Kapazitäten, um solche Großvorhaben selbst voranzutreiben“, erläutert Christian Zeigermann.

 

Beispiele sind die komplexe Sanierung des Walther-Grosse-Rings 22-25 und der Neubau der August-Herman-Francke-Grundschule. Für beide Vorhaben beauftragte die GWW die Industriebau Wernigerode GmbH als Generalunternehmer mit der Realisierung.

 

Dies bedeutet beim leerstehenden Komplex Walther-Grosse-Ring 22-25 unter anderem die komplette Sanierung der Wohnungen, Fassadensanierung, Installation neuer Aufzugsanbauten und Umgestaltung der Eingangsbereiche. Das Bauvorhaben wird als Arbeitsgemeinschaft mit GP Papenburg Hochbau GmbH realisiert. Letztere übernimmt vor allem Verwaltungsaufgaben im Rahmen der Sanierung. Für die Durchführung fast aller Sanierungsmaßnahmen sind Handwerksbetriebe aus Wernigerode und dem Umland herangezogen worden.

 

Den Neubau der August-Herman-Francke-Grundschule und den anschließenden Abriss des alten Gebäudes hat die GWW als Bauherr ebenso der Industriebau Wernigerode GmbH übertragen. Auch hier kommen nahezu ausschließlich Unternehmen aus Wernigerode und der Region zum Zuge.

 

„Mit der Einbindung regionaler Firmen erhalten wir uns die Flexibilität und Terminsicherstellung im Bauablauf. Kurze Wege sind für alle Baubeteiligte von Vorteil und kommen dem Projekt zugute“, erklärt Michael Truthmann, Geschäftsführer der Industriebau Wernigerode GmbH.

 

Ein weiteres Beispiel: Aktueller baulicher Schwerpunkt der GWW ist auch die Sanierung von Leerwohnungen. „Wir wollen im Jahr 30 bis 40 solcher Wohnungen umfassend sanieren. Auch hier können wir personell nicht jede einzelne Bauleistung der verschiedenen Gewerke beauftragen, kaufmännisch begleiten und überwachen. Deshalb haben wir uns vor zweieinhalb Jahren mit der B&O Bau und Projekte GmbH Chemnitz einen Spezialisten ins Boot geholt, der bundesweit für die Wohnungswirtschaft tätig ist und über das entsprechende Know-how verfügt“, erklärt der GWW-Geschäftsführer. Nur so könnten die Leerwohnungen schnell, kostengünstig und kompakt saniert werden. Beispielhaft sei die Vorgehensweise: Die GWW-Verwalter vermerken in einer speziellen App des Unternehmens die notwendigen Arbeiten – ob es um Badsanierung, Maler- oder Fußbodenarbeiten geht. Dies sind nur einige Klicks, und dann hat B&O Bau und Projekte GmbH vier Wochen Zeit, um alle Arbeiten zu realisieren. Das Unternehmen managt letztlich die Steuerung der einzelnen Vorhaben und übernimmt etwa die Gewährleistung.

 

„Für die einzelnen handwerklichen Leistungen bindet unser Unternehmen, die B&O Bau und Projekte GmbH, nahezu ausschließlich Unternehmen aus Wernigerode und dem Umland. Unternehmen aus anderen Regionen kommen nur zum Zuge, wenn die aktuellen Kapazitäten der regionalen Handwerksbetriebe nicht ausreichen“, bestätigt Enrico Wendler, der zuständige Abteilungsleiter Leerwohnungssanierung des Unternehmens aus Chemnitz.

 

Die Zusammenarbeit mit regionalen Handwerksbetrieben besteht zudem schon seit vielen Jahren. Wie mit der Wernigeröder Interbau Holger Bittner:

 

„Seit 1994 reparieren wir Türen und Fenster für die GWW. Damit ist sie einer unserer größten Auftraggeber, was natürlich auch der Sicherung von Arbeitsplätzen bei uns im Unternehmen dient“, erklärt Interbau-Inhaber Holger Bittner.

 

„Wir sind stolz, dass wir als Tochterunternehmen der Stadt unseren Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen in Industrie und Handwerk in und um Wernigerode leisten können“, resümiert GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann.

 

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