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Pressestimmen zum Altbau 5074

Wernigerodes Gebäudegesellschaft zeigt erstmals Entwürfe fürs Kastanienwäldchen
Otmar Alt:  Was bequem und einfach ist, kann man vergessen

Von Tom Koch  / Volksstimme Magdeburg vom 17. Dezember 2009

Wernigerode. Wer meint, Otmar Alt hat ‘nen Vogel, der hat recht : Alts Vogel ist quietschegelb, hat einen kräftig roten Schnabel und trägt schicke Rücken- und Schwanzfedern. Diese Figur ist nur ein Detail einer im Altschen Stil gestalteten Fassade. Die Ostseite des 1974 in der Burgbreite erbauten Plattenwohnblocks wird nach diesem Entwurf gestaltet. Zum Konzept des international bekannten Künstlers gehört die gesamte farbliche Gestaltung des 80 Meter langen Gebäudes Am Kastanienwäldchen. Den Kontakt zum 69-jährigen Alt, der bekanntlich gebürtiger Wernigeröder ist, hat Rainer Schulze vermittelt ; sozusagen von Kunstpreisträger zu Kunstpreisträger oder von Bundesverdienstpreisträger zu Bundesverdienstpreisträger.
 

GWW-Chefin Kirsten Fichtner und Otmar Alt mit dem Entwurf für die Fassade des Wohnblocks Am Kastanienwäldchen 2-10.
Foto: Volksstimme / Tom Koch
Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt saniert bis Sommer 2011 diese Platte, die lange Jahre 50 Familien eine Wohnung bot. "Wir müssen uns zwei großen Herausforderungen stellen, dem Klimawandel und der Überalterung der Gesellschaft", erklärte Geschäftsführerin Kirsten Fichtner. Das 4, 3 Millionen Euro teure Projekt – immerhin das teuerste seit GWW-Bestehen – sei der Versuch einer Antwort auf die drängendsten Menschheitsprobleme.

Das Bauvorhaben in diesem Sinne zu verwirklichen, das sei "unser Anspruch". Der Wohnblock wird nämlich nicht "nur" saniert, es entsteht quasi ein völlig neues Gebäude. Mit einer solchen Wärmedämmung und einem Heiz- und Belüftungssystem, dass das Haus 30 Prozent weniger Energie verbraucht als ein Neubau ( Volksstimme berichtete ). Hinzu kommt, dass aus 50 großen künftig 74 kleinere Wohnungen werden – für Senioren oder auch für Alleinlebende, die laut Fichtner immerhin ein Drittel der Bevölkerung ausmachen.

Gestern ist erstmals das Gestaltungskonzept für die Fassade für das neue Kastanienwäldchen präsentiert worden. Otmar Alt erwartet durchaus auch Widerspruch : "Meine Farbigkeit ist für manchen vielleicht gewöhnungsbedürftig. Ich sage ihnen aber: Alles, was bequem und einfach ist, das können sie vergessen."

Gebäudegesellschaft plant in der Burgbreite ein besonderes Bauvorhaben
Eine kunterbunte Platte mit weniger Hunger auf Energie

Von Tom Koch / Volksstimme vom 1. Dezember 2009

Für 4,3 Millionen Euro entsteht in der Burgbreite ein ganz besonderer Wohnblock: Nicht nur sein künftig geringerer Energiebedarf oder das Plus an Balkonen machen das Projekt der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft zu etwas Außergewöhnlichem. Auch das Äußere: Wernigerodes Kunstpreisträger Otmar Alt zeichnet für den Gestaltungsentwurf für diese "Platte" verantwortlich.

Wernigerode. "Otmar Alt bringt Farbe in seine Geburtsstadt" titelte die Volksstimme fast auf den Tag genau vor fünf Jahren. Damals wurde so die Ankündigung seiner Ausstellung im Kunst- und Kulturverein überschrieben. Was seinerzeit wohl noch niemand ahnte: Jetzt wird ‘s richtig bunt. Alt, der 2005 mit dem Wernigeröder Kunstpreis geehrt worden ist, hat das Gestaltungskonzept für einen Plattenbau im Wohngebiet Burgbreite entworfen.

Am 16. Dezember, so Kirsten Fichtner, wird der feierliche Auftakt für ein besonderes Projekt vollzogen. Wie die Geschäftsführerin der Gebäude und Wohnungsbaugesellschaft ( GWW ) im Volksstimme-Gespräch ankündigte, solle bis zum September 2011 ein in mehrerer Sicht bedeutsames Bauvorhaben beendet werden.

Otmar Alt bringt Farbe in seine Geburtsstadt

Desolate Balkonverkleidungen, "leere", weil gardinenlose Fenster und mächtige Aufkleber quer über alle Briefkasten-Schlitze sprechen eine deutliche Sprache: "Hier wohnt niemand mehr!" Die 50 Vier-Zimmer-Wohnungen Am Kastanienwäldchen 2 bis 10 sind leer. Manche wurden bereits vor Monaten von ihren Mietern verlassen, andere Bewohner hat die GWW-Chefin persönlich aufgesucht, um ihnen einen Umzug irgendwie "schmackhaft" zu machen …

Jetzt herrscht Baufreiheit, die Pläne sind genehmigt, und Fichtner ist stolz auf ein Vorhaben, das sie "einen Leuchtturm für unsere Gesellschaft" nennt. Die 1975 gebaute Platte soll zu einem Niedrigenergiehaus umgebaut werden. Und die Latte dafür hängt äußerst hoch: Unter der Bezeichnung KfW 70 verbirgt sich, das Neubauniveau ( KfW 100 ) um 30 Prozent zu unterschreiten. Mit Hilfe von verbesserter Dämmung und einer effizienteren Heizung soll ein solches "KfW-Effizienzhaus 70" also fast ein Drittel weniger Wärmeenergie benötigen als ein Gebäudeneubau nach der aktuellen Energieeinsparverordnung. Lohn dieser Aufwendungen ist, dass die staatliche KfW-Bank dafür günstige Kreditkonditionen gewährt und zudem ein Investitionszuschuss gewährt wird. Da die Kreditbedingungen für zehn Jahre längst ausgehandelt sind, kann Kirsten Fichtner bereits vor dem Umbaubeginn den Mietpreis nennen: 5, 50 Euro pro Quadratmeter ( kalt ).

Die Idee für das Projekt kam der GWW-Chefin, als sie von einem Umbau solcher Wohngebäude in Berlin erfahren hatte. Selbst DDR-Plattenbauten können demnach moderne Umweltstandards ereichen, davon überzeugte sich der Aufsichtsrat im Friedrichshain. Eine von Fernwärme gespeiste Heizungsanlage mit kontrollierter Zuund Abluft für die Wohnungen wird aus dieser Luft auch Wärme zurückgewinnen, das helfe, Heizkosten zu senken, ist sich die Bauherrin sicher.

Dieses Projekt ist keine Lösung für alle Wohnblöcke

Mit dem Umbau werden aus 50 großen 74 kleinere Wohnungen mit einem bzw. zwei Zimmern. Der Clou dabei: Dennoch verfügen alle Wohnungen über einen eigenen Balkon. Da die Menschen auch in Wernigerode immer älter werden, gehört der Neubau eines Aufzuges für diesen Block ebenso zum Bauprojekt. Kirsten Fichtner räumt ein, das Projekt sei mit 4,3 Millionen Euro gewiss teuer und deshalb keine Patentlösung für alle GWW-Plattenbauten.

Dennoch wolle ihre Gesellschaft dort in der Burgbreite bewusst ein Zeichen setzen. Dazu gehöre die Fassadengestaltung dieses Beinahe-Neubaus, für die der internationale Künstler Otmar Alt gewonnen werden konnte, der Wernigerode seinen Kunstschlecker geschenkt hat. Wie gesagt: Alt bringt Farbe ins Spiel. 


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